Bildungslandschaft Altstadt Nord in Köln


13 Jahre Planungs- und Bauzeit. Nun steht das ambitionierte Projekt Bildungslandschaft Altstadt Nord des Büros gernot schulz : architektur in Köln kurz vor der Fertigstellung.


Text: Winterhager, Uta, Köln


    Der Klingelpützpark wird – ohne Zaun – zum offenen Pausenhof für die Realschule.
    Foto: Simon Wegener

    Der Klingelpützpark wird – ohne Zaun – zum offenen Pausenhof für die Realschule.

    Foto: Simon Wegener

    Die BAN reiht sich entlang der Kyotostraße auf. Die denkmalgeschützte Grundschule wurde in den Neubau integriert. Es folgen das Studienhaus und die Realschule.
    Foto: Gernot Schulz

    Die BAN reiht sich entlang der Kyotostraße auf. Die denkmalgeschützte Grundschule wurde in den Neubau integriert. Es folgen das Studienhaus und die Realschule.

    Foto: Gernot Schulz

    Im Vordergrund der Kindergarten mit Dachterrasse; dahinter die viergeschossige Realschule.
    Foto: Simon Wegener

    Im Vordergrund der Kindergarten mit Dachterrasse; dahinter die viergeschossige Realschule.

    Foto: Simon Wegener

    Es gibt zwei Fenstertypen: das große mit beweglichen Lamellen ...
    Foto: Uta Winterhager

    Es gibt zwei Fenstertypen: das große mit beweglichen Lamellen ...

    Foto: Uta Winterhager

    ... und das kleine mit öffenbaren Holzflügel.
    Foto: Uta Winterhager

    ... und das kleine mit öffenbaren Holzflügel.

    Foto: Uta Winterhager

    Links das Studienhaus, Zentrum der Bildungslandschaft, rechts die erwei­terte Bestandsgrundschule von Architekt Karl Hell aus den 50er Jahren.
    Foto: Simon Wegener

    Links das Studienhaus, Zentrum der Bildungslandschaft, rechts die erwei­terte Bestandsgrundschule von Architekt Karl Hell aus den 50er Jahren.

    Foto: Simon Wegener

    Das Mensa- und Ateliergebäude liegt auf der nord­östlichen Parkseite und basiert als einziger Baustein nicht auf dem Fünfeck als Grundform: Blick von der Vogteistraße ...
    Foto: Simon Wegener

    Das Mensa- und Ateliergebäude liegt auf der nord­östlichen Parkseite und basiert als einziger Baustein nicht auf dem Fünfeck als Grundform: Blick von der Vogteistraße ...

    Foto: Simon Wegener

    ... und aus dem Park.
    Foto: Simon Wegener

    ... und aus dem Park.

    Foto: Simon Wegener

    Im ersten Obergeschoss liegt die noch unfertige Cafeteria mit Dachterrasse.
    Foto: Simon Wegener

    Im ersten Obergeschoss liegt die noch unfertige Cafeteria mit Dachterrasse.

    Foto: Simon Wegener

    In der Realschule wird es multifunktionale Flächen zur Projektarbeit vor den Klassenräumen geben. Auch hier mit Durchsicht in alle Richtungen.
    Foto: Simon Wegener

    In der Realschule wird es multifunktionale Flächen zur Projektarbeit vor den Klassenräumen geben. Auch hier mit Durchsicht in alle Richtungen.

    Foto: Simon Wegener

    Treppenaufgang im zentralen Studienhaus zu den Prüfungsräumen.
    Foto: Simon Wegener

    Treppenaufgang im zentralen Studienhaus zu den Prüfungsräumen.

    Foto: Simon Wegener

    Die räumlichen Qualitäten des Neubaus lassen sich bereits erkennen: der großzüge Atelierraum im Mensa- und Ateliergebäube.
    Foto: Simon Wegener

    Die räumlichen Qualitäten des Neubaus lassen sich bereits erkennen: der großzüge Atelierraum im Mensa- und Ateliergebäube.

    Foto: Simon Wegener

    Ein Gruppenraum des Kindergartens im Obergeschoss.
    Foto: Simon Wegener

    Ein Gruppenraum des Kindergartens im Obergeschoss.

    Foto: Simon Wegener

    Ein Gruppenraum der Grundschule mit Durchsicht in den Klassenraum.
    Foto: Simon Wegener

    Ein Gruppenraum der Grundschule mit Durchsicht in den Klassenraum.

    Foto: Simon Wegener

    Die Kita wird bereits im Sommer an die Nutzer übergeben. Die Lichtinstalla­­tion in der Eingangshalle mit Aufgang ist schon fertig.
    Foto: Simon Wegener

    Die Kita wird bereits im Sommer an die Nutzer übergeben. Die Lichtinstalla­­tion in der Eingangshalle mit Aufgang ist schon fertig.

    Foto: Simon Wegener

Im Herbst 2013 berichtete die Bauwelt (Heft 40.2013) über den Wettbewerb für die Bildungslandschaft Altstadt Nord (BAN) in Köln. Sieben Jahre waren damals seit dem Ratsbeschluss für den Aufbau eines Bildungsverbundes aus vier bestehenden Schulen, zwei Jugendeinrichtungen und einer neuen Kita vergangen. Heute stehen die Rohbauten, und der Ausbau ist in Teilen soweit, dass die Kita im Sommer an den Nutzer übergeben werden kann. Die Schulen werden folgen, nur die Sanierungen dauern noch an. Doch die BAN ist kein gewöhnliches Schulzen­trum. Mit einem innovativen pädagogischen Ansatz soll sie als lückenlose Bildungskette das Angebot zeitgemäßer Bildung für Kinder und Jugendliche im Stadtteil Altstadt-Nord erweitern. Gleichzeitig wurde sie als Stadtbaustein, als integratives Element für die umliegenden Viertel geplant. 13 Jahre dauert die Planungsgeschichte der BAN inzwischen an, die Michael Gräbener, Projektleiter BAN der Stadt Köln, als ein kommunales Forschungsprojekt bezeichnet. Es zeichnet sich sowohl an den fast fertigen Gebäuden als auch an den Erfahrungen, die letztlich zur Setzung neuer Standards im Schulbau geführt haben, deutlich ab, dass sich im Kölner Schulbau einiges bewegt hat.

Pisa-Schock und Phase Null

Die 2001 veröffentlichten Ergebnisse der ersten PISA Studie bescheinigten den deutschen Schülern ein schlechtes Abschneiden, doch der sogenannte PISA-Schock bewirkte, dass in Deutschland endlich wieder über Bildung geredet wurde. So auch in Köln, wo der Schulausschuss die Verwaltung 2006 beauftragte, zukünftig „Kinderhäuser statt Schulkasernen“ zu bauen. Als der damalige Schuldezernent Guido Kahlen und der Stifter Carl Richard Montag sich ein Bild der Kölner Schulen machten, fiel insbesondere der marode Zustand der Hauptschule am Gereonswall auf; dringend musste dort etwas geschehen. Doch rund um den Klingelpützpark lagen fünf weitere Jugend- und Bildungseinrichtungen, auch dort war der Handlungsbedarf groß. Die Einsicht, dass diese Einzelkämpfer als Verbund – pädagogisch wie baulich neu gedacht – weitaus bessere Zukunftschancen hätten und damit Impulse in den Stadtteil senden können, überzeugte, sodass 2007 im Rahmen des Projekts „Bildungslandschaft Altstadt Nord“ eine Kooperationsvereinbarung zwischen der Stadt, den Montag Stiftungen und den sechs Einrichtungen geschlossen wurde. Erstmals tauchte damit
in Köln auch die Forderung nach einer Pädagogischen Architektur auf.
Der Status der BAN als Pilotprojekt erlaubte es, die individuellen Bedarfe aller beteiligten Einrichtungen in einem wissenschaftlich begleiteten Prozess1 ohne Zeitdruck zu ermitteln. Die Durchführung dieser sogenannten Phase Null, die in der HOAI nicht inbegriffen ist, aber vor den darin festgelegten neun Leistungsphasen
stehen soll, ist im Büro- oder Krankenhausbau längst üblich. Im Kölner Schulbau und darüber hinaus konnte sich die Durchführung auf Grundlage der mit der BAN gewonnenen Ergebnisse etablieren und dauert nun in der Regel rund sechs Monate. Entscheidend sei dabei, so Barbara Pampe von der Montagstiftung Jugend und Gesellschaft, dass die Pädagogen nicht schon von Beginn an in Räumen denken, sondern in Aktivitäten und Abläufen. Nur so sei es möglich, sich von den gewohnten additiven Strukturen im Schulbau zu lösen, Synergien zu nutzen und gemeinsam mit den Planern individuelle Raumprogramme zu entwickeln. Der so für die BAN ermittelte Flächenbedarf stellte sich als kleiner heraus als der vergleichbarer Standardschulen.

Hürden und Meilensteine

Doch während die einen „Türen öffnen für bedeutungsvolles Lernen“, drohten Anwohner: „Hände weg vom Klingelpützpark!“ Das umfassende Bildungs- und Freizeitangebot für Kinder und Jugendliche soll den überalterten Stadtteil auch für Familien wieder attraktiv machen – den Park mit der BAN zu „schlucken“, war an keinem Punkt der Planungen beabsichtigt. Stattdessen wurden alle Mittel der Partizipation ausgeschöpft, um die Idee der Bildungslandschaft nicht nur im pädagogischen, sondern auch im baulichen Sinn integrativ umzusetzen.
Der Entwurf der Büros Feld 72 und Plansinn (Wien/Bozen), hervorgegangen aus dem städtebaulichen Planungsworkshop 2008, bot eine erste Diskussionsgrundlage, bis nach Einbeziehung der Ergebnisse der Phase Null und zahlreichen Modifikationen 2013 ein zweiphasiger architektonisch-freiraumplanerischer Wettbewerb ausgelobt wurde. 107 Seiten umfasste die Auslobung2; viele Teilnehmer zeigten sich erfreut über die ausführlich und eindeutig formulierten Anforderungen, was auch die hohe Qualität der Ergebnisse widerspiegelte. Nach einstimmigem Juryentscheid gewannen gernot schulz : architektur mit Topotek1, obwohl sich das Team deutlich über die formalen Vorgaben des städtebaulichen Rahmenplans hinweggesetzt hatte.

Ein neues Bild von Schule

Heute zeigt sich, dass die Entscheidung, das Studienhaus, welches mit Bibliothek und großen Räumen von allen Einrichtungen genutzt wer-den soll, in die Mitte des Baufeldes am südlichenRand des Parks zu rücken, richtig war. Denn das Studienhaus übernimmt in dieser dichten, kleinteiligen Struktur, in der es vom Altbau der Grundschule, seiner Erweiterung sowie den Neubauten für die Kita und die Realschule umringt ist, die zentrale Rolle. Zwischen den ein- bis viergeschossigen Gebäuden entsteht ein durchlässiges Netz aus Gassen und Aufweitungen, das die Schulbauten untereinander und die Stadt mit dem Park verknüpft. Auffällig im Plan ist die sowohl im Schulbau als auch für Gernot Schulz ungewöhnliche Form des unregelmäßigen Fünfecks, aus dem die Neubauten clusterartig zusammengesetzt sind.
Mit den warmgrauen Klinkerfassaden und den hölzernen Rahmen der quadratischen Fensteröffnungen erzeugen die Bauten der BAN ein einheitliches und charakteristisches Bild. Fensterbänder und Filtermauerwerk wie im Wettbewerb gezeigt wurden mit zwei Typen quadratischer Öffnungen ersetzt: einem großen Fenster (240 x 240 cm) mit beweglichen Lamellen und einem öffenbaren Holzflügel (100 x 100 cm) mit einem kleinen Glaseinsatz. Die Öffnungen sitzen dort, wo sie in den Räumen Sinn machen, die Ansichten erscheinen dadurch deutlich lebendiger als mit der im Schulbau üblichen starken Horizontalen. Leicht lässt sich durch die Materialität auch die Zugehörigkeit des neuen Mensa- und Ateliergebäudes am gegenüberliegenden Parkrand ablesen, auch wenn die großen Fensterflächen hier einer eigenen Ordnung unterliegen.
Betrachtet man die Bausteine des Ensembles im Einzelnen, bietet das zentral gelegene Studienhaus einen guten Einstieg. Seine fünf Fronten kommunizieren in alle Richtungen, erschlossen wird der Baukörper jedoch nur zweiseitig, über den an der Kyotostraße gelegenen Vorplatz und gegenüberliegend über die Aufweitung zwischen Grundschule und Kita.
Im Erdgeschoss und im 1. Obergeschoss liegt die gemeinsame Bibliothek der BAN, die im zeitgemäßen Sprachgebrauch als Lese- und Lernlabor bezeichnet und mit vielfältigen offenen Bereichen zum Recherchieren, Sich-Vertiefen und Debattieren ausgestaltet sein wird. Eine großzügige Treppe mit Sitzstufen verbindet die beiden Etagen, die darunter liegende Sitznische schafft einen eigenen, aber offenen Bereich für die kleineren Kinder. Das 2. Obergeschoss kann je nach Nutzung im Ganzen oder temporär in Seminar- und Prüfungsräume unterteilt werden
Das denkmalgeschützte Gebäude der Grundschule am Gereonswall ließ sich harmonisch einfügen, da Architekt Karl Hell schon Ende der Fünfziger Jahre reformierten Schulbau betrieben hatte. Eine an Kindern orientierte Maßstäblichkeit, Materialwahl und Detaillierung bestimmen das Gebäude. Erstaunlich ist, wie nah das 60 Jahre alte Schulgebäude mit der vielfältig nutzbaren Aula und Eingangshalle und dem schmetterlingsflügelartig angeschlossenen Klassentrakt den Ansprüchen der pädagogischen Architektur kommt. Die parallel zur Sanierung für die Célestin-Freinet-Grundschule durchgeführten Umbauten zum offenen Cluster-System (mit Lernorten, Ateliers und einem Forum) waren dadurch vergleichsweise einfach möglich, sechzig Jahre alte Details wurden von den Architekten aufgegriffen und neu interpretiert. Durch die Erweiterung mit einem fünfeckigen Trakt begrenzt die Grundschule, die hier auf acht jahrgangs­gemischte Klassen anwachsen soll, den Campus nun auf seiner schmalen Westseite, ihre Spielflächen liegen geschützt an der Grundstücksgrenze.
Wie die Grundschule kann auch die Kita, die den nördlichen Abschluss des Kerngebietes bildet, über den verkehrsberuhigten Gereonswall erschlossen werden. Der Grundriss des zweigeschossigen Gebäudes setzt sich aus fünf hintereinandergestellten Fünfecken zusammen, die eine dem Park zugewandte Spielfläche wie eine Spange fassen. Die beiden Köpfe sind eingeschossig, ihre Dächer als Spielterrassen ausgebaut, da der Platz auf dem Campus begrenzt ist. Die Innenräume erschließen sich auf ungewöhnliche Weise, denn rechte Winkel entstehen nur dort, wo Nebenräume wie Bad und WC oder Aufzüge eingestellt werden. Klassische Flure gibt
es nicht, eher ist es eine dynamische Folge von Aufweitungen und Durchgängen, die die Erschließungsflächen und die vier Gruppenbereiche gliedern. Ungewöhnlich erwachsen wirken die Sichtbetonoberflächen und die kathedrale Höhe des Treppenhauses. Vier knallbunte Farben an nichttragenden Wänden und Türen weisen den Kindern den Weg in ihre Gruppen.
Unerwartet musste die Hauptschule wegen ausbleibender Anmeldungen geschlossen werden, an ihre Stelle trat 2010 die Realschule am Rhein, die seit Jahren in einem Provisorium unterrichtet. Ihr Neubau setzt sich aus einer Kette von drei Fünfecken zusammen. Mit vier Geschossen ist es das höchste Gebäude im Campus, der dadurch im Ganzen an Präsenz gewinnt. Die Realschule wird über ihren mittleren Baukörper erschlossen, in dessen Erdgeschoss sich ein kleines Auditorium öffnet. Auch hier zeigt sich im Rohbau die Struktur der Cluster als räumliche Voraussetzung für die unterschiedlichen Lernformen. Darin sind die Lern- und Unterrichtsräume mit den zugehörigen Differenzierungs- und Erholungsbereichen sowie Sanitärbereichen und einem Teamraum (als Lehrerzimmer-Satellit) zu einer identifizierbaren Einheit zusammenfasst. Besondere Cluster werden jeweils für Musik, für Kunst oder für alle Naturwissenschaften gebildet. Die Lehrküche für den Hauswirtschaftsunterricht kann auch von den anderen Schulen gebucht werden.
An der nordöstlichen Ecke der BAN liegt das neue dreigeschossige Mensa- und Ateliergebäude, das wie das Studienhaus ein Vorteil des großen Verbundes ist. Der schmale Quader schlägt eine Brücke zu dem dort liegenden Hansa Gymnasium und ergänzt den in den Park gewachsenen Bestand. Die vierfache Staffelung der langen Seite erzeugt eine giebelständige, aufgefächerte Ansicht, deren große Fensterflächen das Kommen und Gehen abbilden. Die Mensa, die für alle 2200 in der BAN unterrichteten Kinder und Jugendlichen konzipiert wurde, verfügt über eine Frischküche, gegessen werden soll in drei Schichten, erst die Grundschüler, dann die Großen, die Kita wird beliefert. Im Sinne der Raumökonomie kann der große Speisesaal wie die darüber liegende Cafeteria außerhalb der Essenszeiten für Veranstaltungen genutzt werden. Die vier Ateliers im 2. Obergeschoss, jeweils etwa 90 Quadratmater groß, können von den Schulen und den beiden Jugendeinrichtungen des Verbunds gebucht werden.
Noch hat der Verbund den Unterricht nicht aufgenommen, zum Bilanzziehen ist es also zu früh. Doch die 13-jährige Planungsgeschichte hat, entsprechend dem Modellcharakter des Projekts, einen breiten Diskurs angestoßen und dazu beigetragen, neue Standards im Schulbau zu setzen. Eingegangen sind die nicht nur in den „Planungsrahmen für pädagogische Raumkonzepte an Kölner Schulen“, sondern auch in den Referenzrahmen des Landes NRW. Aufbauend auf ihre Erfahrungen, hat die Montag Stiftung Jugendund Gesellschaft umfassende Publikationen veröffentlicht und Architekten zu Schulbauberatern geschult. Der Praxistest, dem die Schüler und ihre Eltern, die Lehrer und Pädagogen hier ausgesetzt werden, wird in den kommenden Jahren messbare und vergleichbare Ergebnisse liefern.

1 Universität zu Köln, Universität Siegen, büro schneidermeyer, Köln/Stuttgart
2 büro luchterhandt, Hamburg



Fakten
Architekten gernot schulz : architektur, Köln
Adresse Gereonswall 68, 50670 Köln


aus Bauwelt 12.2019
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