Bildstrecke 03.07.2026
Die 1971 nach Plänen von Toni Hermanns fertiggestellte katholische Liebfrauenkirche in Duisburg zählt zu den bedeutenden Sakralbauten der Nachkriegsmoderne in der Rhein-Ruhr-Region. Zur Ausstattung des zweigeschossigen kubischen Gebäudes gehören erhaltene Elemente des kriegszerstörten Vorgängerbaus sowie Exponate des Vatikanischen Pavillons der Weltausstellung 1958 in Brüssel. Heute dient die Kirche teils als Kunst- und Kulturzentrum, während andere Teile des Gebäudes weiterhin liturgisch genutzt werden.
Kulturkirche Liebfrauen, Duisburg © Daniel Sadrowski
Die 1971 nach Plänen von Toni Hermanns fertiggestellte katholische Liebfrauenkirche in Duisburg zählt zu den bedeutenden Sakralbauten der Nachkriegsmoderne in der Rhein-Ruhr-Region. Zur Ausstattung des zweigeschossigen kubischen Gebäudes gehören erhaltene Elemente des kriegszerstörten Vorgängerbaus sowie Exponate des Vatikanischen Pavillons der Weltausstellung 1958 in Brüssel. Heute dient die Kirche teils als Kunst- und Kulturzentrum, während andere Teile des Gebäudes weiterhin liturgisch genutzt werden.
Kulturkirche Liebfrauen, Duisburg © Daniel Sadrowski
Die 1877 errichtete Essener St.-Gertrud-Kirche wurde nach Zerstörungen im Zweiten Weltkieg 1955 von Emil Jung in vereinfachter Form wiederaufgebaut. Das Nebeneinander von historischer Substanz und reduziertem Wiederaufbau prägt das Erscheinungsbild des Bauwerks. Nach der Profanierung 2025 wird die Kirche zu einem Zentrum für Kunst, Kultur und Bildung umgebaut.
St. Gertrud Kirche, Essen © Daniel Sadrowski
Die 1877 errichtete Essener St.-Gertrud-Kirche wurde nach Zerstörungen im Zweiten Weltkieg 1955 von Emil Jung in vereinfachter Form wiederaufgebaut. Das Nebeneinander von historischer Substanz und reduziertem Wiederaufbau prägt das Erscheinungsbild des Bauwerks. Nach der Profanierung 2025 wird die Kirche zu einem Zentrum für Kunst, Kultur und Bildung umgebaut.
St. Gertrud Kirche, Essen © Daniel Sadrowski
Die 1963 entworfene Markuskirche in Essen-Frohnhausen ist ein charakteristisches Beispiel reformierter Kirchenarchitektur der Nachkriegszeit. Klare Geometrien, funktionale Raumorganisation und eine reduzierte Formensprache bestimmen den Bau, der heute als Ort für Gegenwartskunst und Diskurs dient.
Markuskirche, Essen © Daniel Sadrowski
Die 1963 entworfene Markuskirche in Essen-Frohnhausen ist ein charakteristisches Beispiel reformierter Kirchenarchitektur der Nachkriegszeit. Klare Geometrien, funktionale Raumorganisation und eine reduzierte Formensprache bestimmen den Bau, der heute als Ort für Gegenwartskunst und Diskurs dient.
Markuskirche, Essen © Daniel Sadrowski
Die ehemalige Kirche St. Marien in Essen entstand von 1961 bis 1963 nach Plänen von Hans Schilling. Mit ihrer dunklen Backsteinfassade und den hohen Raumproportionen greift sie die Formsprache der Malakow-Türme auf und verweist auf die industrielle Prägung des Ruhrgebiets: ein markantes Beispiel für modernen Sakralbau in der Region.
St. Marienkirche, Essen © Daniel Sadrowski
Die ehemalige Kirche St. Marien in Essen entstand von 1961 bis 1963 nach Plänen von Hans Schilling. Mit ihrer dunklen Backsteinfassade und den hohen Raumproportionen greift sie die Formsprache der Malakow-Türme auf und verweist auf die industrielle Prägung des Ruhrgebiets: ein markantes Beispiel für modernen Sakralbau in der Region.
St. Marienkirche, Essen © Daniel Sadrowski
Die 1963 nach Plänen von Ernst von Rudloff errichtete St.-Bonifatius-Kirche steht exemplarisch für die Umnutzung moderner Nachkriegskirchen. Im Rahmen von Urbane Künste Ruhr schreibt der Bau seine Geschichte als Ort der Kunst, des Austausches und der nachbarschaftlichen Aktivitäten fort.
St. Bonifatius, Gelsenkirchen © Anton Vichrov
Die 1963 nach Plänen von Ernst von Rudloff errichtete St.-Bonifatius-Kirche steht exemplarisch für die Umnutzung moderner Nachkriegskirchen. Im Rahmen von Urbane Künste Ruhr schreibt der Bau seine Geschichte als Ort der Kunst, des Austausches und der nachbarschaftlichen Aktivitäten fort.
St. Bonifatius, Gelsenkirchen © Anton Vichrov
Die im Zweiten Weltkrieg zerstörte Pfarrkirche St. Anna wurde 1970 nach Plänen von Paul Günther neu errichtet. Der sachlich gestaltete Bau wird durch das 1972 entstandene Glasfensterensemble von Johannes Beck geprägt, das den Innenraum atmosphärisch bestimmt.
St. Anna, Gelsenkirchen © Claudia Dreysse
Die im Zweiten Weltkrieg zerstörte Pfarrkirche St. Anna wurde 1970 nach Plänen von Paul Günther neu errichtet. Der sachlich gestaltete Bau wird durch das 1972 entstandene Glasfensterensemble von Johannes Beck geprägt, das den Innenraum atmosphärisch bestimmt.
St. Anna, Gelsenkirchen © Claudia Dreysse
Die zwischen 1894 und 1896 nach Plänen von Lambert von Fisenne errichtete Kirche St. Josef nimmt unter den Austragungsorten der Manifesta 16 Ruhr eine Sonderstellung ein, da sie seit 2025 die Zentrale für die Manifesta 16 Ruhr bildet. Die 1912 von Josef Franke ergänzte Sakristei sowie die neogotische und klassizistische Formensprache unterscheiden sie von den überwiegend modernen Nachkriegskirchen.
St. Josef, Gelsenkirchen © Anton Vichrov
Die zwischen 1894 und 1896 nach Plänen von Lambert von Fisenne errichtete Kirche St. Josef nimmt unter den Austragungsorten der Manifesta 16 Ruhr eine Sonderstellung ein, da sie seit 2025 die Zentrale für die Manifesta 16 Ruhr bildet. Die 1912 von Josef Franke ergänzte Sakristei sowie die neogotische und klassizistische Formensprache unterscheiden sie von den überwiegend modernen Nachkriegskirchen.
St. Josef, Gelsenkirchen © Anton Vichrov
Die Thomaskirche in Gelsenkirchen-Erle entstand Mitte der 1960er Jahre als Ersatz für eine frühere Ladenkirche. Mit ihrer kristallinen Kubatur, dem markanten östlichen Gebäudeabschluss und der asymmetrischen Raumkonzeption zählt sie zu den eigenständigsten Beispielen des modernen Kirchenbaus dieser Zeit. Der Innenraum folgt einem nicht-hierarchischen liturgischen Konzept.
Thomaskirche, Gelsenkirchen © Dirk Rose
Die Thomaskirche in Gelsenkirchen-Erle entstand Mitte der 1960er Jahre als Ersatz für eine frühere Ladenkirche. Mit ihrer kristallinen Kubatur, dem markanten östlichen Gebäudeabschluss und der asymmetrischen Raumkonzeption zählt sie zu den eigenständigsten Beispielen des modernen Kirchenbaus dieser Zeit. Der Innenraum folgt einem nicht-hierarchischen liturgischen Konzept.
Thomaskirche, Gelsenkirchen © Dirk Rose
Die Gethsemane-Kirche in Bochum entstand im Rahmen des Notkirchenprogramms der evangelischen Kirche auf den Fundamenten eines kriegszerstörten Gemeindehauses. Mitglieder der Gemeinde ergänzten die vorgefertigte Holz- und Eisenelemente mit wiederverwendeten Backsteinen aus den Trümmern. Ein anschauliches Zeugnis des Wiederaufbaus nach 1945.
Gethsemane-Kirche, Bochum © Daniel Sadrowski
Die Gethsemane-Kirche in Bochum entstand im Rahmen des Notkirchenprogramms der evangelischen Kirche auf den Fundamenten eines kriegszerstörten Gemeindehauses. Mitglieder der Gemeinde ergänzten die vorgefertigte Holz- und Eisenelemente mit wiederverwendeten Backsteinen aus den Trümmern. Ein anschauliches Zeugnis des Wiederaufbaus nach 1945.
Gethsemane-Kirche, Bochum © Daniel Sadrowski
Die 1929 nach Plänen von Wilhelm Peter errichtete Kirche St. Anna in Bochum-Goldhamme ist ein Beispiel expressionistischer Sakralarchitektur der Zwischenkriegszeit. Charakteristisch sind die klare Gliederung der Fassaden und die konstruktiv geprägte Formensprache. In der Bauwelt 14 von 1929 findet sich ein Zitat des Stuttgarter Architekten Hans Herkommer, der sein Schaffen im Sakralbau zu der Zeit wie folgt beschreibt: „Vor einigen Jahren war es bei mir noch umgekehrt: Mit neuer Form den alten Geist, während heute: mit alter Form der neue Geist verwirklicht werden soll.“ Die Glasfenster von Nikolaus Bette aus den 1970er Jahren setzen einen prägnanten künstlerischen Akzent.
St. Anna, Bochum © Claudia Dreyssee
Die 1929 nach Plänen von Wilhelm Peter errichtete Kirche St. Anna in Bochum-Goldhamme ist ein Beispiel expressionistischer Sakralarchitektur der Zwischenkriegszeit. Charakteristisch sind die klare Gliederung der Fassaden und die konstruktiv geprägte Formensprache. In der Bauwelt 14 von 1929 findet sich ein Zitat des Stuttgarter Architekten Hans Herkommer, der sein Schaffen im Sakralbau zu der Zeit wie folgt beschreibt: „Vor einigen Jahren war es bei mir noch umgekehrt: Mit neuer Form den alten Geist, während heute: mit alter Form der neue Geist verwirklicht werden soll.“ Die Glasfenster von Nikolaus Bette aus den 1970er Jahren setzen einen prägnanten künstlerischen Akzent.
St. Anna, Bochum © Claudia Dreyssee
Die Christ-König-Kirche entstand ursprünglich für ein Franziskanerkloster und folgt mit ihrer schlichten Architektur dem franziskanischen Armutsideal. Nach ihrer Schließung 1998 wurde sie während der Feierlichkeiten zur Kulturhauptstadt Europas 2010 als Ausstellungsraum reaktiviert. Heute wird ihre langfristige Nutzung als Kunst- und Produktionsort diskutiert.
Christ-König-Kirche, Bochum © Anton Vichrov
Die Christ-König-Kirche entstand ursprünglich für ein Franziskanerkloster und folgt mit ihrer schlichten Architektur dem franziskanischen Armutsideal. Nach ihrer Schließung 1998 wurde sie während der Feierlichkeiten zur Kulturhauptstadt Europas 2010 als Ausstellungsraum reaktiviert. Heute wird ihre langfristige Nutzung als Kunst- und Produktionsort diskutiert.
Christ-König-Kirche, Bochum © Anton Vichrov
Die St.-Ludgerus-Kirche in Bochum-Langendreer ist ein prägnantes Beispiel moderner Nachkriegsarchitektur. Der Bau wird durch seine dreieckige Grundform, klare Geometrien und markante Proportionen bestimmt und veranschaulicht die experimentelle Formensprache des Sakralbaus der Nachkriegszeit.
St.-Ludgerus-Kirche, Bochum © Anton Vichrov
Die St.-Ludgerus-Kirche in Bochum-Langendreer ist ein prägnantes Beispiel moderner Nachkriegsarchitektur. Der Bau wird durch seine dreieckige Grundform, klare Geometrien und markante Proportionen bestimmt und veranschaulicht die experimentelle Formensprache des Sakralbaus der Nachkriegszeit.
St.-Ludgerus-Kirche, Bochum © Anton Vichrov
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