48.2015

Bauwelt 48.2015 vom 22.12.2015

Flucht nach vorn. Vom Krisenmodus der Erstunterbringung zum Städtebau

Was viele Jahre als Problem der anderen galt, ist spätestens in diesem Sommer vor unseren Haustüren angekommen. Knapp 400.000 Schutz suchende Menschen haben zwischen Januar und November einen Asylantrag in Deutschland gestellt. In etwa noch einmal so viele warten darauf, oft nur notdürftig untergebracht, einen Asylantrag stellen zu können. Noch ist unklar, wie viele der Asylsuchenden im Land bleiben werden. Doch eines ist sicher: Die Menschen brauchen Wohnraum und zwar schnell.
Was viele Jahre als Problem der anderen galt, ist spätestens in diesem Sommer vor unseren Haustüren angekommen. Knapp 400.000 Schutz suchende Menschen haben zwischen Januar und November einen Asylantrag in Deutschland gestellt. In etwa noch einmal so viele warten darauf, oft nur notdürftig untergebracht, einen Asylantrag stellen zu können. Noch ist unklar, wie viele der Asylsuchenden im Land bleiben werden. Doch eines ist sicher: Die Menschen brauchen Wohnraum und zwar schnell.

Seite 1
Flucht nach vorn

Editorial

Autor: Kleilein, Doris, Berlin; Meyer, Friederike, Berlin

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Seite 4
Making Heimat

Peter Cachola Schmal und Oliver Elser über den Deutschen Pavillon der Architekturbiennale Venedig 2016

Autor: Hoetzel, Dagmar, Berlin

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Seite 6
Museum Friedland

Gegenwart und Vergangenheit: Parallel zum aktuellen Aufnahmebetrieb wird im Bahnhof Friedland ein Museum zu Flucht, Vertreibung, Migration und Integration eingerichtet

Autor: Brosowsky, Bettina Maria, Braunschweig

Gegenwart und Vergangenheit: Parallel zum aktuellen Aufnahmebetrieb wird im Bahnhof Friedland ein Museum zu Flucht, Vertreibung, Migration und Integration eingerichtet mehr

Seite 8
Refugees Welcome

Konzepte für eine menschenwürdige Architektur

Autor: Landes, Josepha, Darmstadt

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Seite 9
Nicht nur für Studenten

Erste Hilfe auch für Architekten

Autor: Drewes, Frank F., Herzebrock-Clarholz

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Seite 10
Studierende für Flüchtlinge

Universitäten und Hochschulen reagieren auf die aktuelle Situtuation. In Entwurfsseminaren und Projektwochen setzen sie sich mit der Flüchtlings­thematik auseinander und entwickeln Lösungsansätze

Autor: Red.

Universitäten und Hochschulen reagieren auf die aktuelle Situtuation. In Entwurfsseminaren und Projektwochen setzen sie sich mit der Flüchtlings­thematik auseinander und entwickeln Lösungsansätze mehr

Seite 12
Flüchtlingskrise? Wohnungsfrage!

Hunderttausende Wohnungen fehlen, allein 2015 haben fast eine Million Menschen die Grenze passiert. Man sollte man meinen, dass Architekten alle Hände voll zu tun haben. Doch die Aufbruchstimmung ist verhalten. Dabei könnte 2016 das Jahr ...

Autor: Kleilein, Doris, Berlin; Meyer, Friederike, Berlin

Hunderttausende Wohnungen fehlen, allein 2015 haben fast eine Million Menschen die Grenze passiert. Man sollte man meinen, dass Architekten alle Hände voll zu tun haben. Doch die Aufbruchstimmung ist verhalten. Dabei könnte 2016 das Jahr ... mehr

Seite 16
Asyl in Deutschland

Infografiken von Deniz Keskin

Autor: Friederike Meyer

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Seite 20
Architektur der Abschreckung

Seit Monaten überqueren täglich Tausende Schutz suchende Menschen die Grenze zu Deutschland. Die Orte, in denen sie untergebracht werden, sind einerseits Ausdruck von Überforderung und Planlosigkeit. Andererseits ist ihr Zustand ...

Autor: Wendel, Kay, Berlin

Seit Monaten überqueren täglich Tausende Schutz suchende Menschen die Grenze zu Deutschland. Die Orte, in denen sie untergebracht werden, sind einerseits Ausdruck von Überforderung und Planlosigkeit. Andererseits ist ihr Zustand ... mehr

Seite 24
Lagerinventour

Mitglieder des Bayerischen Flüchtlingsrats haben 17 Unterkünften im Freistaat einen Besuch abgestattet. Sie trafen zufriedene und verzweifelte Bewohner, engagierte Heimleiter und geschäftstüchtige Betreiber

Autor: Bayerischer Flüchtlingsrat

Mitglieder des Bayerischen Flüchtlingsrats haben 17 Unterkünften im Freistaat einen Besuch abgestattet. Sie trafen zufriedene und verzweifelte Bewohner, engagierte Heimleiter und geschäftstüchtige Betreiber mehr

Seite 28
„Wir müssen Flüchtlingen mehr zutrauen“

Wie Flüchtlinge untergebracht werden, das war bis 2015 kein Thema für Architekten, es sei denn, sie arbeiten für eine internationale Hilfsorganisation. Manuel Herz erforscht seit zehn Jahren die Strukturen von Flüchtlingslagern. Welche ...

Autor: Kleilein, Doris, Berlin; Meyer, Friederike, Berlin

Wie Flüchtlinge untergebracht werden, das war bis 2015 kein Thema für Architekten, es sei denn, sie arbeiten für eine internationale Hilfsorganisation. Manuel Herz erforscht seit zehn Jahren die Strukturen von Flüchtlingslagern. Welche ... mehr

Seite 30
Standardisierte Unterkünfte

Schon einmal standen deutsche Kommunen vor der Aufgabe, schnell viel zusätzlichen Wohnraum zu schaffen. Weit über 10 Millionen Menschen aus den ehemaligen Ost­gebieten des deutschen Reiches wurden nach dem Zweiten Weltkrieg aufgenommen. ...

Autor: Stimmann, Hans, Berlin

Schon einmal standen deutsche Kommunen vor der Aufgabe, schnell viel zusätzlichen Wohnraum zu schaffen. Weit über 10 Millionen Menschen aus den ehemaligen Ost­gebieten des deutschen Reiches wurden nach dem Zweiten Weltkrieg aufgenommen. ... mehr

Seite 36
Grenzdurchgangslager Friedland

Das Grenzdurchgangslager Friedland in Niedersachsen blickt auf eine 70-jährige Geschichte zurück. Wo, wenn nicht dort, sollte die Erstunterbringung vieler Flüchtlinge reibungslos laufen. Offiziell ist die Einrichtung für 700 Menschen ...

Autor: Crone, Benedikt, Berlin

Das Grenzdurchgangslager Friedland in Niedersachsen blickt auf eine 70-jährige Geschichte zurück. Wo, wenn nicht dort, sollte die Erstunterbringung vieler Flüchtlinge reibungslos laufen. Offiziell ist die Einrichtung für 700 Menschen ... mehr

Seite 42
Bauaufgabe Asyl

Wie und wo Flüchtlinge ankommen und wohnen, ist keine Marginalie der Asylpolitik, sondern entscheidend für den sozialen Frieden. Die Projekte auf den folgenden Seiten zeigen einen Querschnitt aus dem Herbst 2015. Sie spiegeln die ...

Autor: Kleilein, Doris, Berlin; Meyer, Friederike, Berlin

Wie und wo Flüchtlinge ankommen und wohnen, ist keine Marginalie der Asylpolitik, sondern entscheidend für den sozialen Frieden. Die Projekte auf den folgenden Seiten zeigen einen Querschnitt aus dem Herbst 2015. Sie spiegeln die ... mehr

Seite 44
Asylzentrum in Ter Apel (NL)

Lagerarchitektur für 30 Jahre

Autor: Kleilein, Doris, Berlin

Lagerarchitektur für 30 Jahre mehr

Seite 46
Notunterkunft Max-Pröbstl-Straße in München

Sofortprogramm Leichtbauhallen

Autor: Kleilein, Doris, Berlin

Sofortprogramm Leichtbauhallen mehr

Seite 48
Container

Gemeinschaftsunterkünfte in Tübingen, Bremen und Zürich

Autor: Meyer, Friederike, Berlin; Michel, Yvonne

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Seite 52
Bauen als Integrationsübung

Transfer Wohnraum Vorarlberg

Autor: Friederike Meyer

Transfer Wohnraum Vorarlberg mehr

Seite 54
Bezahlbares Wohnen in Holzmodulen

Steigerthalstraße, Hannover

Autor: Kleilein, Doris, Berlin

Steigerthalstraße, Hannover mehr

Seite 56
Präsenz im Stadtzentrum

Temporäre Wohnregale, Wien

Autor: Meyer, Friederike, Berlin

Temporäre Wohnregale, Wien mehr

Seite 58
Nachverdichtung

Siedlung Uhlenhorst, Berlin

Autor: Meyer, Friederike, Berlin

Siedlung Uhlenhorst, Berlin mehr

Seite 60
Postmigrantische Stadtentwicklung

Pallotti-Quartier, Stuttgart

Autor: Meyer, Friederike, Berlin

Pallotti-Quartier, Stuttgart mehr

Seite 62
Experiment im Mischgebiet

Ort des Ankommens, München

Autor: Kleilein, Doris, Berlin

Ort des Ankommens, München mehr

Seite 64
Kitchen-Hub in Berlin

Neue Volksküchen

Autor: Klingbeil, Kirsten, Berlin

Neue Volksküchen mehr

Seite 65
Café Tür-an-Tür in Augsburg

Neue Volksküchen

Autor: Klingbeil, Kirsten, Berlin

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Seite 66
magdas Hotel in Wien

Soziales Unternehmertum

Autor: Kleilein, Doris, Berlin

Soziales Unternehmertum mehr

Seite 68
Standards, Steuern und die Rolle der Kommunen

Wie kommen wir aus dem Krisenmodus der Erstunterbringung zu einer sozialen Stadtentwicklung mit bezahlbarem Wohnraum – und was heißt das für Politiker, Stadt­planer und Architekten? Elf Anmerkungen

Autor: Rettich, Stefan, Leipzig

Wie kommen wir aus dem Krisenmodus der Erstunterbringung zu einer sozialen Stadtentwicklung mit bezahlbarem Wohnraum – und was heißt das für Politiker, Stadt­planer und Architekten? Elf Anmerkungen mehr