Schloss Prossen in der Sächsischen Schweiz


schoper.schoper Architekten haben ein Herrenhaus in der Sächsischen Schweiz zur Ferienresidenz umgebaut. Beim Umgang mit dem vorgefundenen Prunk und Protz kam ihnen die nie gänzlich ausformulierte Entwurfstheorie Aldo Rossis zugute.


Text: Landes, Josepha, Berlin


    Foto: Till Schuster

    Foto: Till Schuster

    Die Collage „Un mondo prossiano“ verbildlicht in Anlehnung an Aldo Rossis „Città analoga“ Notizen für den Umbau des Prossener Anwesens. Sie bein­halten lokale Referenzen aus Architektur und Kunst sowie Assoziationen zur neuen Nutzung.
    Zeichnung: schoper.schoper Architekten

    Die Collage „Un mondo prossiano“ verbildlicht in Anlehnung an Aldo Rossis „Città analoga“ Notizen für den Umbau des Prossener Anwesens. Sie bein­halten lokale Referenzen aus Architektur und Kunst sowie Assoziationen zur neuen Nutzung.

    Zeichnung: schoper.schoper Architekten

    Zuvor lag die Treppe im Gartensalon, nun gibt es einen Anbau, ...
    Foto: Till Schuster

    Zuvor lag die Treppe im Gartensalon, nun gibt es einen Anbau, ...

    Foto: Till Schuster

    ... der an ein Gewölbe anschließt – den ältesten Teil des Hauses.
    Foto: Till Schuster

    ... der an ein Gewölbe anschließt – den ältesten Teil des Hauses.

    Foto: Till Schuster

    Restauratoren fanden und ergänzten darin eine Renaissance-Malerei.
    Foto: Till Schuster

    Restauratoren fanden und ergänzten darin eine Renaissance-Malerei.

    Foto: Till Schuster

    An den Wänden des neu­en Kaminsaals fanden sich übermalte Abgüsse von Bertel Thorvaldsen-Reliefs.
    Foto: Till Schuster

    An den Wänden des neu­en Kaminsaals fanden sich übermalte Abgüsse von Bertel Thorvaldsen-Reliefs.

    Foto: Till Schuster

    Die Architekten fassen sie wie in Kopenhagener Ausstellungsräumen mit kräftiger Wandfarbe.
    Foto: Till Schuster

    Die Architekten fassen sie wie in Kopenhagener Ausstellungsräumen mit kräftiger Wandfarbe.

    Foto: Till Schuster

    Die „Parksuite“ erzählt Geschichten vom Fluss. Die Wände tragen das Motiv von Elb-Mäandern. Einst fand sich das nun aufgemalte Muster wohl auf Tapisserie. Die außergewöhnliche Stuckdecke zeigt eine aquatische Fabelwelt. Die Felder­dielung lag unter Parkett, das die Architekten in den Flur verlegten. Sie stammt aus einer früheren Bauphase als die Decke.
    Foto: Till Schuster

    Die „Parksuite“ erzählt Geschichten vom Fluss. Die Wände tragen das Motiv von Elb-Mäandern. Einst fand sich das nun aufgemalte Muster wohl auf Tapisserie. Die außergewöhnliche Stuckdecke zeigt eine aquatische Fabelwelt. Die Felder­dielung lag unter Parkett, das die Architekten in den Flur verlegten. Sie stammt aus einer früheren Bauphase als die Decke.

    Foto: Till Schuster

    Über dem Oberlicht des Appartements „Himmelszelt“ thront das oktogonale Türmchen.
    Foto: Till Schuster

    Über dem Oberlicht des Appartements „Himmelszelt“ thront das oktogonale Türmchen.

    Foto: Till Schuster

    Es ist ein nicht begehbares Schmuckstück und weckt Phantasien zum Thema Schloss, Reisen, Belvedere oder Heißluftballon.
    Foto: Till Schuster

    Es ist ein nicht begehbares Schmuckstück und weckt Phantasien zum Thema Schloss, Reisen, Belvedere oder Heißluftballon.

    Foto: Till Schuster

    Das Dach wurde rundum erneuert. Darin entwickelten schoper.schoper eine Umgebung, gespeist aus Eindrücken der tschechischen Frühmoderne. Die große Gaube der „Elbsuite“ ist die auffälligste Neuerung an der Kubatur.
    Foto: Till Schuster

    Das Dach wurde rundum erneuert. Darin entwickelten schoper.schoper eine Umgebung, gespeist aus Eindrücken der tschechischen Frühmoderne. Die große Gaube der „Elbsuite“ ist die auffälligste Neuerung an der Kubatur.

    Foto: Till Schuster

    Multifunktionale schwarze Einbauten verbinden alle Etagen gestalterisch.
    Foto: Till Schuster

    Multifunktionale schwarze Einbauten verbinden alle Etagen gestalterisch.

    Foto: Till Schuster

    Sie enthalten Küchen, Regale und Garderoben.
    Foto: Till Schuster

    Sie enthalten Küchen, Regale und Garderoben.

    Foto: Till Schuster


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12.2021

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