Deubau-Preis 2016 verliehen

Text: Andres Herzog

Aus 44 Projekten ausgewählt: Kreativquartier München von Teleinternetcafe (Berlin) mit Treibhaus (Hamburg)

Aus 44 Projekten ausgewählt: Kreativquartier München von Teleinternetcafe (Berlin) mit Treibhaus (Hamburg)


V.l.n.r.: Oliver P. Kuhrt (Geschäftsführer Messe Essen), Verena Schmidt (Teleinternetcafé), Arnold Ernst (Mitglied der Fachjury für den DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine) Andreas Krauth (Teleinternetcafé) Thomas Kufen (Oberbürgermeister der Stadt Essen), Gerko Schröder (Treibhaus) und Marius Gantert (Teleinternetcafé)

V.l.n.r.: Oliver P. Kuhrt (Geschäftsführer Messe Essen), Verena Schmidt (Teleinternetcafé), Arnold Ernst (Mitglied der Fachjury für den DAI Verband Deutscher Architekten- und Ingenieurvereine) Andreas Krauth (Teleinternetcafé) Thomas Kufen (Oberbürgermeister der Stadt Essen), Gerko Schröder (Treibhaus) und Marius Gantert (Teleinternetcafé)


Deubau-Preis 2016 verliehen

Text: Andres Herzog

Die Auszeichnung ist altbekannt, die Gewinner noch keine 35. Bereits zum 26. Mal wurde an der Baumesse Deubaukom, die letzte Woche in Essen stattfand, der Deubau-Preis für junge Architektinnen und Architekten vergeben. Die mit 15.000 Euro dotierte Auszeichnung geht dieses Jahr an das Berliner Büro Teleinternetcafé und Treibhaus Landschaftsarchitektur aus Hamburg. Sie setzen sich mit ihrem Projekt „Kreativquartier München“ gegen 45 Mitbewerber durch.
Das städtebauliche Konzept erschließt ein 20 Hektar großes Areal nordwestlich der Münchner Innenstadt, auf dem sich Ateliers, Werkstätten und freie Theater angesiedelt haben. „Durch das Spiel zwischen dichten und aufgelockerten Strukturen soll ein gemischtes Quartier mit 900 Wohneinheiten, Hochschule, Gewerbe, Kunst und Kultur entstehen“, heißt es in der Pressemitteilung. Die Jury überzeugte insbesondere die vernetzte Arbeitsweise der Architekten, „an deren Ende kein fertiger städtebaulicher Entwurf, sondern eine Entwicklungsstrategie mit einer räumlichen und gedanklichen Vielfalt steht“.
Unter den zwölf Büros, die es in die finale Runde geschafft hatten, vergab die Jury zudem zwei Anerkennungen. Sie prämierte Löser Lott Architekten und Katharina Löser aus Berlin für ein Projekt in Warnemünde, das im historischen Stadtkern unterschiedliche Wohnformen ermöglicht. Eine weitere Anerkennung geht an das Studio Anna Heringer aus Laufen, das für das Projekt „China Bamboo Hostels“ lokale Ressourcen nutzt und die Bevölkerung mit einbezieht.

www.deubaukom.de


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