Bildstrecke 03.06.2026
Sicht von Montmartre: Mit einer Höhe von 210 Metern und 59 Geschossen ist der von Roger Saubot entworfene Tour Montparnasse nach dem Eiffelturm das zweithöchste Bauwerk in Paris. Seine Aussichtsplattform zählt zu den eindrucksvollsten Orten für einen Blick über die Stadt – nach Volksmund nicht zuletzt, weil der lange umstrittene Turm von dort selbst aus dem Stadtbild verschwindet. Das nach seiner Fertigstellung 1973 eingeführte Hochhausverbot blieb in Paris für 42 Jahre bestehen.
Foto: Neue Langeweile
Sicht von Montmartre: Mit einer Höhe von 210 Metern und 59 Geschossen ist der von Roger Saubot entworfene Tour Montparnasse nach dem Eiffelturm das zweithöchste Bauwerk in Paris. Seine Aussichtsplattform zählt zu den eindrucksvollsten Orten für einen Blick über die Stadt – nach Volksmund nicht zuletzt, weil der lange umstrittene Turm von dort selbst aus dem Stadtbild verschwindet. Das nach seiner Fertigstellung 1973 eingeführte Hochhausverbot blieb in Paris für 42 Jahre bestehen.
Foto: Neue Langeweile
Der Stahl- und Glasbau folgt einer strengen Formsprache: Der Grundriss beschreibt ein langgestrecktes Rechteck mit leicht konvex geschwungenen Längsseiten. Die dunkelbraune Fassade setzt einen markanten, beinahe eigenwilligen Kontrast zur historischen Stadtstruktur.
Foto: Neue Langeweile
Inmitten der sich stetig wandelnden Infrastruktur des zentralen Stadtviertels galt der Turm über lange Zeit als konstante Größe, hier zu sehen am Bahnhofsvorplatz.
Foto: Neue Langeweile
Mit dem Umbau durch die Büros Nouvelle AOM und RPBW verändert sich das Erscheinungsbild enorm.
Foto: Neue Langeweile
Im Auftrag von AOM hat das Fotografenteam Neue Langeweile im Zeitraum von 2021 bis 2023 den Bestand dokumentiert.
Foto: Neue Langeweile
Dabei sind einige Details aufgefallen: Geschwungene Bauteile überdachen den Treppenaufgang, der vom Haupteingang des Gebäudes zum angrenzenden Einkaufszentrum führt.
Foto: Neue Langeweile
Die verschiedenen Ebenen des über die Jahre weitgehend entleerten Einkaufszentrums im Sockel des Turms sind über ineinander verschachtelte Treppensysteme verbunden. Die geometrische Strenge wirkt dabei fast skulptural verdichtet.
Foto: Neue Langeweile
Die einzelnen Wohn- und Büroeinheiten des Turms standen unter komplizierten Eigentümerverhältnissen. Bis zum für die Sanierung erforderlichen vollständigen Leerstand vergingen viele Jahre.
Foto: Neue Langeweile
Als konstante Präsenz im Stadtraum erhebt sich der Turm aus nahezu jeder Himmelsrichtung sichtbar und prägt zahlreiche Sichtachsen der Stadt. Hier zu sehen auf einer Aufnahme vom Marché Edgar-Quinet.
Foto: Neue Langeweile
Der Montparnasse-Turm ist fest im Pariser Stadtbild verankert. Ob man ihn liebt oder kritisch sieht – sein altes Bild wird der Stadt fehlen.
Foto: Neue Langeweile
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