Villa Beer in Wien
Die Villa Beer in Wien ist als Museum wieder öffentlich zugänglich. Anfang der 1930er gebaut, ist sie Überbleibsel einer anderen Welt – die Familie Beer konnte wegen ihrer jüdischen Wurzeln kaum wirklich dort leben. Unsere Autorin blickt auf und in den weißen Kubus.
Text: Czupkiewicz, Aleksandra, Breslau
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Josef Frank und Oskar Wlach errichteten 1930 im Villenviertel Hietzing die Villa für Julius und Margarete Beer.
Foto: Herta Hurnaus
Josef Frank und Oskar Wlach errichteten 1930 im Villenviertel Hietzing die Villa für Julius und Margarete Beer.
Foto: Herta Hurnaus
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Sie gilt als Beispiel für eine menschenfreundlich entworfene Moderne.
Foto: Herta Hurnaus
Sie gilt als Beispiel für eine menschenfreundlich entworfene Moderne.
Foto: Herta Hurnaus
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Auf einen wärmedämmenden Aufputz oder Isolierglasfenster verzichtete cp architektur zugunsten der Originalsubstanz. Geothermie und Photovoltaik auf dem Dach werden dem Anspruch eines ressourcenschonenden Heizsystems gerecht.
Foto: Herta Hurnaus
Auf einen wärmedämmenden Aufputz oder Isolierglasfenster verzichtete cp architektur zugunsten der Originalsubstanz. Geothermie und Photovoltaik auf dem Dach werden dem Anspruch eines ressourcenschonenden Heizsystems gerecht.
Foto: Herta Hurnaus
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Einbauten im Haus wurden restauriert, nachträgliche Eingriffe entfernt. Verlorengegangenes wurde nicht ersetzt, die Leerstellen bleiben sichtbar.
Foto: Herta Hurnaus
Einbauten im Haus wurden restauriert, nachträgliche Eingriffe entfernt. Verlorengegangenes wurde nicht ersetzt, die Leerstellen bleiben sichtbar.
Foto: Herta Hurnaus
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Nach dem Betreten durch das gedrungene, niedrige Entrée erscheint die zweigeschossige Halle mit Galerie umso großzügiger.
Foto: Herta Hurnaus
Nach dem Betreten durch das gedrungene, niedrige Entrée erscheint die zweigeschossige Halle mit Galerie umso großzügiger.
Foto: Herta Hurnaus
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Die raumhohen Vorhänge ...
Foto: Herta Hurnaus
Die raumhohen Vorhänge ...
Foto: Herta Hurnaus
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... betonen die langen Sichtachsen.
Foto: Herta Hurnaus
... betonen die langen Sichtachsen.
Foto: Herta Hurnaus
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Im Erker erlauben 2,30 Meter hohe Fensterscheiben den Blick nach außen, wo der historische Baumbestand wiederhergestellt und der Garten neu gestaltet wurde.
Foto: Herta Hurnaus
Im Erker erlauben 2,30 Meter hohe Fensterscheiben den Blick nach außen, wo der historische Baumbestand wiederhergestellt und der Garten neu gestaltet wurde.
Foto: Herta Hurnaus
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Hinter dem runden Fenster liegt der Teesalon.
Foto: Herta Hurnaus
Hinter dem runden Fenster liegt der Teesalon.
Foto: Herta Hurnaus
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Die Nutzung des Dachgeschosses war in den Originalplänen weder konkret definiert, noch gab es eine Dokumentation über die Möblierung. Die Räume sind mit Möbeln und Stoffen von Josef Frank ausgestattet, die bis heute produziert werden.
Foto: Herta Hurnaus
Die Nutzung des Dachgeschosses war in den Originalplänen weder konkret definiert, noch gab es eine Dokumentation über die Möblierung. Die Räume sind mit Möbeln und Stoffen von Josef Frank ausgestattet, die bis heute produziert werden.
Foto: Herta Hurnaus
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Über fünf Jahre hinweg beschäftigte cp architektur sich mit dem Haus und seinem Grundstück. Ziel war die behutsame, denkmalgerechte Wiederherstellung: von den mit 3D-Druck rekonstruierten Lichtschaltern bis zur nachgebildeten Hausfassade, für die eine Tonne Sand handversiebt wurde.
Foto: Herta Hurnaus
Über fünf Jahre hinweg beschäftigte cp architektur sich mit dem Haus und seinem Grundstück. Ziel war die behutsame, denkmalgerechte Wiederherstellung: von den mit 3D-Druck rekonstruierten Lichtschaltern bis zur nachgebildeten Hausfassade, für die eine Tonne Sand handversiebt wurde.
Foto: Herta Hurnaus
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Die Treppe ist für Frank ein Hauptelement des Hauses, denn sie verbindet alles miteinander: die Halle, das Wohnzimmer, das Musikzimmer, den Teesalon und die Zimmer der Angestellten.
Foto: Herta Hurnaus
Die Treppe ist für Frank ein Hauptelement des Hauses, denn sie verbindet alles miteinander: die Halle, das Wohnzimmer, das Musikzimmer, den Teesalon und die Zimmer der Angestellten.
Foto: Herta Hurnaus
Es war im November 2022, an einem kalten, verregneten Tag. Auf einer Architekturreise mit etwa dreißig Kolleginnen und Kollegen stand ich vor der Hausnummer 12 in der Wenzgasse im südwestlichen 13. Wiener Bezirk. Ich hatte mich, nicht ganz uneigennützig, bereit erklärt, das Programm zu organisieren...
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Fakten
Architekten
Frank, Josef (1885–1967); Wlach, Oskar (1881–1963); cp architektur, Wien
Adresse
Wenzgasse 12, 1130 Wien, Österreich
aus
Bauwelt 11.2026
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