Gemischte Nutzung: Geht das?

In der Wiener „Seestadt Aspern“ und im „Sonnwendviertel Ost“ wird versucht, eine Mischung unterschiedlicher Funktionen zu erreichen und damit den Schritt von der Siedlung zum Stadtviertel zu gehen. Während in Aspern Erdgeschossflächen gebündelt nach Art eines über den Stadtteil verteilten Einkaufszentrums verwaltet werden, soll im Sonnwendviertel am Hauptbahnhof die reine Wohnnutzung sogar über meh­rere Geschosse hinweg aufgebrochen werden

Text: Temel, Robert, Wien

Die Szenerie der Seestadt Aspern: Maria-Tusch-Straße, gegenüber vom Hannah-Arendt-Park
Foto: Wien 3420 Aspern Development AG

Die Szenerie der Seestadt Aspern: Maria-Tusch-Straße, gegenüber vom Hannah-Arendt-Park

Foto: Wien 3420 Aspern Development AG


Gemischte Nutzung: Geht das?

In der Wiener „Seestadt Aspern“ und im „Sonnwendviertel Ost“ wird versucht, eine Mischung unterschiedlicher Funktionen zu erreichen und damit den Schritt von der Siedlung zum Stadtviertel zu gehen. Während in Aspern Erdgeschossflächen gebündelt nach Art eines über den Stadtteil verteilten Einkaufszentrums verwaltet werden, soll im Sonnwendviertel am Hauptbahnhof die reine Wohnnutzung sogar über meh­rere Geschosse hinweg aufgebrochen werden

Text: Temel, Robert, Wien

Theoretisch besteht weitgehend Einigkeit: Die Stadt der kurzen Wege, die Mischung von Wohnen, Arbeiten, Freizeit in Quartieren und Häusern wird allgemein als planerisches Ziel akzeptiert. Doch die Praxis sieht leider anders aus. Obwohl fast alle Akteure Nutzungsmischung im Munde führen, wird heute

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