Umnutzung einer Garage in Berlin


Das Erste Haus 2019: Engere Wahl


Text: Lincke, Tanja, Berlin


    Berliner Klassizismus ...
    Foto: Marcus Ebener

    Berliner Klassizismus ...

    Foto: Marcus Ebener

    ... im Garagenambiente aufgeführt.
    Foto: Marcus Ebener

    ... im Garagenambiente aufgeführt.

    Foto: Marcus Ebener

    Mit wenigen Eingriffen wird der bescheidene Zweckbau ...
    Foto: Marcus Ebener

    Mit wenigen Eingriffen wird der bescheidene Zweckbau ...

    Foto: Marcus Ebener

    ... zugleich res­pektiert und monumenta­li­siert.
    Foto: Marcus Ebener

    ... zugleich res­pektiert und monumenta­li­siert.

    Foto: Marcus Ebener

Eine neue thermische Hülle, im Inneren angeordnet, und haustechnische Ausstattung ermöglichen eine andersartige, nutzungsoffene Bespielung der ehemaligen Garage. Äußerlich wird nur der 70er-Jahre-Rauputz mit einem schwarzen Anstrich versehen und so in Beziehung zum benachbarten Depotgebäude gebracht. Die alten Garagentore werden optisch in ihrem vorgefundenen Zustand belassen, die Anmutung des Gebäudes wird nicht gestört.
Die neue Glasfassade nimmt mit ihrer Drei­teilung den Rhythmus der Tore auf, bleibt aber durch den mittig gesetzten Querriegel eigenständiges Element. Wie die alten Tore lässt sich ihr unterer Bereich vollständig öffnen. Dies ermöglicht einen nicht nur visuellen, sondern auch physisch stark erlebbaren Außenraumbezug.
Trotz des erhöhten Bodenniveaus im Innenraum – neuer Bodenaufbau mit Dämmung und Heizestrich – bleiben die Innenräume klar gefasst. Thermisch werden die massiven Außenwände innenseitig mit atmungsaktiven Mineraldämmplatten ertüchtigt. Kubatur und Materialität der Außenhülle bleibt so unverändert.
Im hinteren Bereich des mittleren Segments sind Nebenräume untergebracht. Die deckenhohe Spiegelwand mit dem gegenüberliegenden schwarzen Möbel erzeugt im Zusammenspiel mit den sich zur Umgebung öffnenden Räumen eine überzeichnete Wahrnehmung.



Fakten
Architekten Lincke, Tanja, Berlin
aus Bauwelt 1.2019
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