Haus der Fischer in Ishinomaki (Japan)


Das Erste Haus 2017: Engere Wahl


Text: Mandai, Motosuke, Tokio


    Die filigrane Tragstruktur soll ein Ort für Fischer und Touristen werden
    Foto: Architekt

    Die filigrane Tragstruktur soll ein Ort für Fischer und Touristen werden

    Foto: Architekt

    Foto: Architekt

    Foto: Architekt

    Foto: Architekt

    Foto: Architekt

    Foto: Architekt

    Foto: Architekt

Dieses Projekt dient dem Wiederaufbau eines Fischerdorfs im Oshika-Distrikt, das im März 2011 durch den Tsunami in Folge des starken Erdbebens in Ost-Japan zerstört wurde. Eine Zukunft für den Ort war angesichts der fortschreitenden Entvölkerung in Folge der Naturkatas­trophe schwer vorstellbar. Wir schlugen vor, sich auf zwei Wirtschaftszweige zu fokussieren: die Fischerei und den „blauen“ Tourismus.
Unser Gebäude, das sich zum Meer ausrichtet, besitzt ein großes, zur Hälfte in den Außenraum ragendes Dach von 15m x 35m. Es ist aus filigranen Trägern gewebeartig zusammengesetzt, teilweise aber auch ein festes Dach. Die Träger unterstützen die Aktivitäten der Fischer, indem sie zum Trocknen von Fischen und Seetang oder zum Ausbreiten der Netze genutzt werden können. Dieses feingliedrige Dach fügt sich in die Landschaft ein, und die Szenerie unter den Trägern verändert sich je nach Saison und Tageszeit ebenso wie die Umgebung unter den Wolken – die Architektur erzeugt eine neue Landschaft im Dorf. Künftig wird diese die Aktivitäten der Fischer ebenso fördern wie die Entwicklung eines sanften, blauen Tourismus.



Fakten
Architekten Mandai Architects, Tokio
Adresse Ishinomaki


aus Bauwelt 1.2017
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