Wir wollten einen Eingriff, der sich so anfühlt, als hätte er schon immer dort sein können
Die Neugestaltung des Campo de Futebol da Laje in Portugal basiert auf einem präzisen Umgang mit Topografie und Atmosphäre. Warum der Begriff Minimalismus dafür zu kurz greift, erläutert Architekt Miguel Marcelino im Gespräch.
Text: Thein, Florian, Berlin
Wir wollten einen Eingriff, der sich so anfühlt, als hätte er schon immer dort sein können
Die Neugestaltung des Campo de Futebol da Laje in Portugal basiert auf einem präzisen Umgang mit Topografie und Atmosphäre. Warum der Begriff Minimalismus dafür zu kurz greift, erläutert Architekt Miguel Marcelino im Gespräch.
Text: Thein, Florian, Berlin
Sie wurden mit dem Wiederaufbau eines Fußballplatzes in der Stadt Laje beauftragt. Welche Situation fanden Sie vor?
Laje gehört zu Oeiras, einer der großen Gemeinden rund um Lissabon. In den 1960er- und 70er-Jahren ist das zuvor landwirtschaftlich genutzte Gebiet schnell gewachsen. Es kamen viele Häuser hinzu, teils illegal. Das ist bis heute spürbar – es ist ein wirtschaftlich eher benachteiligtes Gebiet.
Das ehemalige Fußballfeld befindet sich neben Sozialwohnungsbauten. Der Platz lag lange Zeit brach und bestand im Prinzip nur noch aus nackter Erde; die Sanitär- und Umkleideräume waren in sehr schlechtem Zustand. Die Anlage sollte renoviert und gleichzeitig an offizielle Standards angepasst werden. Die Mindestgröße für professionelle Fußballfelder beträgt einhundert mal vierundsechzig Meter. Das vorhandene Feld war zwar lang genug, hatte aber eine Tiefe von nur vierundfünfzig Metern.
Laje gehört zu Oeiras, einer der großen Gemeinden rund um Lissabon. In den 1960er- und 70er-Jahren ist das zuvor landwirtschaftlich genutzte Gebiet schnell gewachsen. Es kamen viele Häuser hinzu, teils illegal. Das ist bis heute spürbar – es ist ein wirtschaftlich eher benachteiligtes Gebiet.
Das ehemalige Fußballfeld befindet sich neben Sozialwohnungsbauten. Der Platz lag lange Zeit brach und bestand im Prinzip nur noch aus nackter Erde; die Sanitär- und Umkleideräume waren in sehr schlechtem Zustand. Die Anlage sollte renoviert und gleichzeitig an offizielle Standards angepasst werden. Die Mindestgröße für professionelle Fußballfelder beträgt einhundert mal vierundsechzig Meter. Das vorhandene Feld war zwar lang genug, hatte aber eine Tiefe von nur vierundfünfzig Metern.
Die mangelnde Tiefe war wohl topografisch bedingt?
Genau, das Feld lag zwischen einer steil abfallenden Talseite und einer felsigen Hangkante. Um die fehlenden zehn Meter zu gewinnen, bot es sich eher an, in den Hang zu arbeiten. Hierzu war eine Stützmauer nötig – das war der Ausgangspunkt des Projekts. Die Vorgabe der öffentlichen Hand war zunächst sehr einfach: die Stützwand und neue Umkleideräume. Als ich eingeladen wurde, ein Angebot zu machen, hatte ich aber sofort das Gefühl, dass hier architektonisch etwas Interessantes entstehen könnte. DasGelände und der städtische Kontext boten dafür alle Voraussetzungen.
Genau, das Feld lag zwischen einer steil abfallenden Talseite und einer felsigen Hangkante. Um die fehlenden zehn Meter zu gewinnen, bot es sich eher an, in den Hang zu arbeiten. Hierzu war eine Stützmauer nötig – das war der Ausgangspunkt des Projekts. Die Vorgabe der öffentlichen Hand war zunächst sehr einfach: die Stützwand und neue Umkleideräume. Als ich eingeladen wurde, ein Angebot zu machen, hatte ich aber sofort das Gefühl, dass hier architektonisch etwas Interessantes entstehen könnte. DasGelände und der städtische Kontext boten dafür alle Voraussetzungen.
Die Stützmauer war also unabdingbares Element?
Die Stützmauer erwies sich einfach als die klarste und interessanteste Lösung. Das in den Hang geschobene Element erzeugt ein erhöhtes Plateau, das sofort angenommen wird: Man schaut gern von oben zu. So entsteht ein informeller Übergang zwischen öffentlichem Raum und kontrolliertem Bereich. Gleichzeitig konnten wir die technischen Räume im Hang unterbringen. So wurde die Stützmauer zum Thema des Entwurfs – nicht als einfache Linie, sondern als präzise gesetzter rechter Winkel. Ein Schenkel fängt den Hang im Westen ab, der andere fasst im Süden die Umkleiden und Funktionsräume.
Die Stützmauer erwies sich einfach als die klarste und interessanteste Lösung. Das in den Hang geschobene Element erzeugt ein erhöhtes Plateau, das sofort angenommen wird: Man schaut gern von oben zu. So entsteht ein informeller Übergang zwischen öffentlichem Raum und kontrolliertem Bereich. Gleichzeitig konnten wir die technischen Räume im Hang unterbringen. So wurde die Stützmauer zum Thema des Entwurfs – nicht als einfache Linie, sondern als präzise gesetzter rechter Winkel. Ein Schenkel fängt den Hang im Westen ab, der andere fasst im Süden die Umkleiden und Funktionsräume.
Am südlichen Schenkel treffen die Spielerbereiche auf eine andere Topografie – war dort eine Überdeckung erforderlich?
Im Süden ist es ungefähr zur Hälfte Einschnitt und zur Hälfte Überdeckung. Wegen der Bar-rierefreiheitsregeln mussten wir hier sanfte Rampen mit einer maximalen Steigung von sechs Prozent schaffen. Trotz des steilen Geländes ist der Zugang sehr komfortabel. Man hat fast das Gefühl, in den Hang hineinzugehen.
Im Süden ist es ungefähr zur Hälfte Einschnitt und zur Hälfte Überdeckung. Wegen der Bar-rierefreiheitsregeln mussten wir hier sanfte Rampen mit einer maximalen Steigung von sechs Prozent schaffen. Trotz des steilen Geländes ist der Zugang sehr komfortabel. Man hat fast das Gefühl, in den Hang hineinzugehen.
Derartig massive Erdbewegung erforderte sicherlich eine enge Zusammenarbeit zwischen Architektur und Landschaftsarchitektur?
In der heutigen Praxis sind die einzelnen Disziplinen stark voneinander abgegrenzt – man erkennt, wo die eine aufhört und die andere anfängt. Bei diesem Projekt verwischen die Grenzen. Der Entwurf entstand aus sich durchdringenden Bereichen. Das Dach wird zum öffentlichen Raum, im Hang greifen Baukörper und Landschaft ineinander. Wir haben ganz altmodisch an allem gleichzeitig gearbeitet: Struktur, Beton und Landschaftsgestaltung. Der Landschaftsarchitekt hat uns bei Vegetation und Detailplanung unterstützt, aber die Leitidee kam von der Architektur.
In der heutigen Praxis sind die einzelnen Disziplinen stark voneinander abgegrenzt – man erkennt, wo die eine aufhört und die andere anfängt. Bei diesem Projekt verwischen die Grenzen. Der Entwurf entstand aus sich durchdringenden Bereichen. Das Dach wird zum öffentlichen Raum, im Hang greifen Baukörper und Landschaft ineinander. Wir haben ganz altmodisch an allem gleichzeitig gearbeitet: Struktur, Beton und Landschaftsgestaltung. Der Landschaftsarchitekt hat uns bei Vegetation und Detailplanung unterstützt, aber die Leitidee kam von der Architektur.
Stichwort Fachplaner – die technische Lösung von Dämmung, Entwässerung und Belüftung bei den erdüberdeckten Teilen war sicherlich nicht ganz banal?
Auch diese Fragen mussten von Anfang an in das räumliche Konzept eingebettet werden, bevor sie später von den Fachplanern ausformuliert wurden. Thermisch isoliert sind lediglich die Umkleiden; alle übrigen Bereiche sind im Grunde überdachter Außenraum mit natürlicher Belüftung. Dinge wie Entwässerung lassen sich konventionell lösen.
Die eigentliche Herausforderung war aber, keine Technik zu zeigen. Das Gebäude besitzt kein konventionelles Dach, die obere Ebene ist als öffentlicher Raum genutzt. Unser Ziel war eine sehr natürliche, beinahe naive Erweiterung des Hügels, so als hätte sie schon immer dazu gehört.
So entwickelten wir ein System verdeckter Technik, in dem die langen Sitzbänke auf der oberen Ebene mehrere Funktionen gleichzeitig übernehmen: Sie fassen den öffentlichen Platz, ordnen die Grünflächen und dienen als Zu- und Abluftkanäle. Die großen Klimageräte, die sonst lautund präsent wären, liegen unter der Treppe, die die beiden Ebenen verbindet – gut belüftet, leicht zugänglich, aber optisch verschwunden.
Auch diese Fragen mussten von Anfang an in das räumliche Konzept eingebettet werden, bevor sie später von den Fachplanern ausformuliert wurden. Thermisch isoliert sind lediglich die Umkleiden; alle übrigen Bereiche sind im Grunde überdachter Außenraum mit natürlicher Belüftung. Dinge wie Entwässerung lassen sich konventionell lösen.
Die eigentliche Herausforderung war aber, keine Technik zu zeigen. Das Gebäude besitzt kein konventionelles Dach, die obere Ebene ist als öffentlicher Raum genutzt. Unser Ziel war eine sehr natürliche, beinahe naive Erweiterung des Hügels, so als hätte sie schon immer dazu gehört.
So entwickelten wir ein System verdeckter Technik, in dem die langen Sitzbänke auf der oberen Ebene mehrere Funktionen gleichzeitig übernehmen: Sie fassen den öffentlichen Platz, ordnen die Grünflächen und dienen als Zu- und Abluftkanäle. Die großen Klimageräte, die sonst lautund präsent wären, liegen unter der Treppe, die die beiden Ebenen verbindet – gut belüftet, leicht zugänglich, aber optisch verschwunden.
Das Projekt wird oft als minimalistisch gesehen. Erfordert etwas, das scheinbar selbstverständlich zum Teil des Ortes wird, nicht eine sehr komplexe Planung?
Das ist der schöne Teil der Geschichte – wenn wir das Gefühl haben, dass es selbstverständlich ist. Genau das wollen wir erreichen. Ich würde das Projekt aber nicht als minimalistisch bezeichnen. Es ist eher sehr direkt: Man braucht eine Stützmauer, also baut man sie aus Beton. An einer Seite trifft die Mauer auf Fels – hier ist kein Beton nötig, also bleibt der Fels sichtbar. Das ist für uns ein sehr wichtiger Moment: Beton nur dort, wo er wirklich nötig ist. Am Ende entsteht eine künstliche, aber dennoch ortsspezifische Landschaft, eine gebaute Landschaft, eine bewusste Kombination aus Beton und Fels. Vielleicht wirkt das minimalistisch, weil man die technischen Eingriffe kaum sieht und die Elemente selbstverständlich zu einer Einheit ineinandergreifen.
Am Ende fügt sich alles zu einem Ganzen. Es wirkt ruhig und natürlich – das ist die Arbeit des Architekten: herauszufinden, was der Ort hergibt und wie Technologie und Konstruktion in Schönheit zusammenkommen.
Das ist der schöne Teil der Geschichte – wenn wir das Gefühl haben, dass es selbstverständlich ist. Genau das wollen wir erreichen. Ich würde das Projekt aber nicht als minimalistisch bezeichnen. Es ist eher sehr direkt: Man braucht eine Stützmauer, also baut man sie aus Beton. An einer Seite trifft die Mauer auf Fels – hier ist kein Beton nötig, also bleibt der Fels sichtbar. Das ist für uns ein sehr wichtiger Moment: Beton nur dort, wo er wirklich nötig ist. Am Ende entsteht eine künstliche, aber dennoch ortsspezifische Landschaft, eine gebaute Landschaft, eine bewusste Kombination aus Beton und Fels. Vielleicht wirkt das minimalistisch, weil man die technischen Eingriffe kaum sieht und die Elemente selbstverständlich zu einer Einheit ineinandergreifen.
Am Ende fügt sich alles zu einem Ganzen. Es wirkt ruhig und natürlich – das ist die Arbeit des Architekten: herauszufinden, was der Ort hergibt und wie Technologie und Konstruktion in Schönheit zusammenkommen.
Das Projekt ist für die EUmies Awards nominiert. In welcher Beziehung sehen Sie Ihre Arbeit zu Mies van der Rohes Ausspruch: „Verwechseln Sie nicht das Einfache mit dem Simplen.“
Man darf Einfachheit nicht mit vereinfachender Reduktion verwechseln. Die Synthese ist sehr wichtig. Eine ruhige, stimmige Atmosphäre entsteht nur, wenn man nichts opfert – weder Komfort noch technische Anforderungen, sondern alle Aspekte gleichwertig behandelt. Deshalb hinterfragen wir im Büro ständig, ob ein Element wirklich Sinn ergibt. Vieles, was heute als „einfach“ gilt, ist eigentlich nur formal oder visuell reduziert und funktioniert als System nicht. Für uns geht es darum, Architektur, Technik, Klima, Topografie und Landschaft in ein Gleichgewicht zu bringen, sodass sie nicht gegeneinander arbeiten. Erst dann erreicht ein Projekt die Reife, die es braucht.
Welchen Stellenwert hat die von Ihnen angesprochene Atmosphäre dabei? Der Eingangsbereich für die Besucher sticht dahingehend besonders heraus.
Die Besucher gelangen über eine Rampe in einen dunkleren Teil des halb eingegrabenen Gebäudes. Der Raum sollte aber nicht schwer oder bedrückend wirken. Also mussten wir Licht ins Innere bringen – die eigentliche Frage war nur: Wie viel? Ein Hof wäre zu groß gewesen, deshalb entschieden wir uns für ein einfaches Oculus. Es ist offen, es regnet hinein, aber genau dadurch entsteht dieser Moment: Man sieht die Blätter der Bäume, das Sonnenlicht dringt ein – und der Raum bekommt eine sehr starke, fast introspektive Atmosphäre. Mir gefällt dieser bewusste Wechsel: Man kommt aus einer Welt voller Reize, und plötzlich wird es ruhiger, konzentrierter. Genau dort verbinden sich Funktion und Atmosphäre. Und das ist für mich der Kern unseres Berufs: Räume zu bauen, die funktionieren – und Räume, die berühren. Architektur hat für mich immer eine doppelte Mission: den Körper zu unterstützen und den Geist zu erheben. Wenn ein Gebäude nur funktioniert, aber nichts auslöst, fehlt etwas. Und wenn es nur schön ist, aber nicht funktioniert, fehlt genauso etwas.
Man darf Einfachheit nicht mit vereinfachender Reduktion verwechseln. Die Synthese ist sehr wichtig. Eine ruhige, stimmige Atmosphäre entsteht nur, wenn man nichts opfert – weder Komfort noch technische Anforderungen, sondern alle Aspekte gleichwertig behandelt. Deshalb hinterfragen wir im Büro ständig, ob ein Element wirklich Sinn ergibt. Vieles, was heute als „einfach“ gilt, ist eigentlich nur formal oder visuell reduziert und funktioniert als System nicht. Für uns geht es darum, Architektur, Technik, Klima, Topografie und Landschaft in ein Gleichgewicht zu bringen, sodass sie nicht gegeneinander arbeiten. Erst dann erreicht ein Projekt die Reife, die es braucht.
Welchen Stellenwert hat die von Ihnen angesprochene Atmosphäre dabei? Der Eingangsbereich für die Besucher sticht dahingehend besonders heraus.
Die Besucher gelangen über eine Rampe in einen dunkleren Teil des halb eingegrabenen Gebäudes. Der Raum sollte aber nicht schwer oder bedrückend wirken. Also mussten wir Licht ins Innere bringen – die eigentliche Frage war nur: Wie viel? Ein Hof wäre zu groß gewesen, deshalb entschieden wir uns für ein einfaches Oculus. Es ist offen, es regnet hinein, aber genau dadurch entsteht dieser Moment: Man sieht die Blätter der Bäume, das Sonnenlicht dringt ein – und der Raum bekommt eine sehr starke, fast introspektive Atmosphäre. Mir gefällt dieser bewusste Wechsel: Man kommt aus einer Welt voller Reize, und plötzlich wird es ruhiger, konzentrierter. Genau dort verbinden sich Funktion und Atmosphäre. Und das ist für mich der Kern unseres Berufs: Räume zu bauen, die funktionieren – und Räume, die berühren. Architektur hat für mich immer eine doppelte Mission: den Körper zu unterstützen und den Geist zu erheben. Wenn ein Gebäude nur funktioniert, aber nichts auslöst, fehlt etwas. Und wenn es nur schön ist, aber nicht funktioniert, fehlt genauso etwas.
Welche Rolle hat die Wahl des Materials für Sie gespielt?
Für eine Stützmauer wie diese kommt man nicht um Beton herum – das ist einfach das Material, das diese Aufgabe zuverlässig leisten kann. Wir wollten ihn nicht verkleiden, sondern so lassen, wie er ist: sichtbar, ehrlich, direkt. An den Stellen, wo er auf den freigelegten Fels trifft, sieht man sehr schön diese Verbindung zwischen dem Gebauten und dem Natürlichen. Der Beton ist mit Eisenoxid pigmentiert, damit er wärmer aussieht und besser altert. Gleichzeitig passt diese Farbe zu den gelblich-orangen Tönen des lokalen Gesteins und bildet einen schönen Kontrast zum grünen Spielfeld. Das hat für uns alles gut zusammengepasst. Wir wollten einen Eingriff, der sich so anfühlt, als hätte er schon immer dort sein können.
Für eine Stützmauer wie diese kommt man nicht um Beton herum – das ist einfach das Material, das diese Aufgabe zuverlässig leisten kann. Wir wollten ihn nicht verkleiden, sondern so lassen, wie er ist: sichtbar, ehrlich, direkt. An den Stellen, wo er auf den freigelegten Fels trifft, sieht man sehr schön diese Verbindung zwischen dem Gebauten und dem Natürlichen. Der Beton ist mit Eisenoxid pigmentiert, damit er wärmer aussieht und besser altert. Gleichzeitig passt diese Farbe zu den gelblich-orangen Tönen des lokalen Gesteins und bildet einen schönen Kontrast zum grünen Spielfeld. Das hat für uns alles gut zusammengepasst. Wir wollten einen Eingriff, der sich so anfühlt, als hätte er schon immer dort sein können.







0 Kommentare