Bauwelt

Viele Odesiter wollen ihre Stadtgeschichte, die eng mit russischer Kultur ­verknüpft ist, nicht ausgelöscht sehen

Ivan Liptuga, ehemaliger Kulturbeauftragter im Stadtrat von Odesa, über den Beschuss des historischen Zentrums, die politische Sprengkraft von Straßennamen und Denkmälern – und über die Herausforderung, das vielschichtige kulturelle Erbe der Hafenstadt im Krieg zu bewahren

Text: Heinich, Nadin, München

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Ivan Liptuga
war bis November 2025 Direktor der Abteilung für Kultur, internationale Beziehungen und europäische Integration im Stadtrat von Odesa und koordinierte die Bemühungen zum Schutz des historischen Stadtzentrums. Der Jurist und Wirtschaftswissenschaftler ist Vorsitzender der nationalen Tourismusorganisation der Ukraine.

Ivan Liptuga
war bis November 2025 Direktor der Abteilung für Kultur, internationale Beziehungen und europäische Integration im Stadtrat von Odesa und koordinierte die Bemühungen zum Schutz des historischen Stadtzentrums. Der Jurist und Wirtschaftswissenschaftler ist Vorsitzender der nationalen Tourismusorganisation der Ukraine.


Viele Odesiter wollen ihre Stadtgeschichte, die eng mit russischer Kultur ­verknüpft ist, nicht ausgelöscht sehen

Ivan Liptuga, ehemaliger Kulturbeauftragter im Stadtrat von Odesa, über den Beschuss des historischen Zentrums, die politische Sprengkraft von Straßennamen und Denkmälern – und über die Herausforderung, das vielschichtige kulturelle Erbe der Hafenstadt im Krieg zu bewahren

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Ivan Liptuga Ich habe Ihnen eine Karte von Odesa mitgebracht. Hier ist die Unesco-Kernzone markiert, die weitgehend dem Gebiet des Porto Franco des 19. Jahrhunderts entspricht, und die Pufferzone, die das Welterbe schützt. Auf dieser Karte dokumentieren wir auch die russischen Angriffe auf das historische Zentrum: Seit Januar 2023 wurde das Welterbegebiet wiederholt großflächig attackiert; rund...

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