Bauwelt

Gemeindezentrum in Brüssel

Kindergarten, Räume für Betreuung, eine kleine Biblitothek, sozialer Wohnungsbau und geschützte öffentliche Räume im Freien: All das vereint ein neues Gemeindezentrum in Brüssel-Etterbeek.

Text: Carpentier, Francis, Brüssel

  • Der verschachtelte Neu- und Umbau von URA erstreckt sich durch das Innere eines Quartiersblocks.<span class="OffWhite"></span><br />

    Der verschachtelte Neu- und Umbau von URA erstreckt sich durch das Innere eines Quartiersblocks.
    Foto: Filip Dujardin

    Der verschachtelte Neu- und Umbau von URA erstreckt sich durch das Innere eines Quartiersblocks.

    Foto: Filip Dujardin

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    Foto: Filip Dujardin

    Foto: Filip Dujardin

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  • Der wiederkehrende Blauton soll ein Gefühl der Geborgenheit vermitteln. Aus akustischen Gründen wurden Decken mit Filz ausgekleidet.<br />

    Der wiederkehrende Blauton soll ein Gefühl der Geborgenheit vermitteln. Aus akustischen Gründen wurden Decken mit Filz ausgekleidet.
    Foto: Filip Dujardin

    Der wiederkehrende Blauton soll ein Gefühl der Geborgenheit vermitteln. Aus akustischen Gründen wurden Decken mit Filz ausgekleidet.

    Foto: Filip Dujardin

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    Foto: Filip Dujardin

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    Foto: Filip Dujardin

    Foto: Filip Dujardin

  • <span class="OffWhite">Voraussetzung für das Projekt war ein gezielter, jahrelanger Grundstückskauf durch die Gemeinde.</span><br />

    Voraussetzung für das Projekt war ein gezielter, jahrelanger Grundstückskauf durch die Gemeinde.
    Foto: Filip Dujardin

    Voraussetzung für das Projekt war ein gezielter, jahrelanger Grundstückskauf durch die Gemeinde.

    Foto: Filip Dujardin

  • Die neue Wegeführung durch den Block wechselt in den Niveaus. Ausgewachsene Bäume blieben durch die behutsamen Eingriffe erhalten.<br />

    Die neue Wegeführung durch den Block wechselt in den Niveaus. Ausgewachsene Bäume blieben durch die behutsamen Eingriffe erhalten.
    Foto: Filip Dujardin

    Die neue Wegeführung durch den Block wechselt in den Niveaus. Ausgewachsene Bäume blieben durch die behutsamen Eingriffe erhalten.

    Foto: Filip Dujardin

Gemeindezentrum in Brüssel

Kindergarten, Räume für Betreuung, eine kleine Biblitothek, sozialer Wohnungsbau und geschützte öffentliche Räume im Freien: All das vereint ein neues Gemeindezentrum in Brüssel-Etterbeek.

Text: Carpentier, Francis, Brüssel

Die Gemeinde Etterbeek kauft seit Jahren Gebäude und Grundstücke innerhalb desselben ausgedehnten Gebäudeblocks an der Avenue d’Auder- ghem. Grund für diese Ankaufspolitik ist der Bedarf der schnell wachsenden Gemeinde an Räumen für generationenübergreifende Aktivitäten: So fehlte ein Kindergarten, Räume für Betreuung, eine kleine Biblitothek, sozialer Wohnungsbau und geschützte öffentliche Räume im Freien. Dieser Raumbedarf sollte durch Um- und Neubauten im Blockinnern gestillt und mit den Räumen einer benachbarten Schule verbunden werden.
Das Büro URA von Yves Malysse und Kiki Verbeeck gewann den Wettbewerb im Rahmen eines „Contrat de quartier durable“, eines nachhaltigen Nachbarschaftsvertrags. In Form einer „urbanen Akupunktur“ greifen die Architekten in den Bestand möglichst wenig ein, der Abriss wird begrenzt. Die Wegeführung innerhalb des großen Quartiersblocks wird neu strukturiert. V-förmige Einschnitte in die Mauern und die fächerförmige Gärtnerei in der Mitte sorgen für größtmögliche Sichtbarkeit bei teils großen Niveauunterschieden und räumlich beengten Verhältnissen.
An der westlichen Grundstücksgrenze befindet sich ein ehemaliger Pétanque-Club, der einst von Pierre Blondel entworfen wurde und jetzt in eine Ludothek umgewandelt wurde, in der Gemeinschaftsspiele ausgeliehen werden können. Von hier aus beginnt ein innerer Gartenweg der bis zur Avenue d’Auderghem hinüberführt. Die Erdgeschosszonen bei einem umgebauten Altbau und dem angrenzenden neuen Baukörper sind bewusst durchlässig gehalten, um einen öffentlichen Zugang zum Innenhof zu ermöglichen. Der Altbau dient jetzt als Treffpunkt für junge Eltern; der Neubau bietet Platz für eine Kinderkrippe, Sozialwohnungen und eine Aula mit Mehrzweckfoyer.
Die Betonhülle des Auditoriums bleibt an der Decke sichtbar. Die Wände sind aus akustischen Gründen mit Filz verkleidet und die Blautöne sorgen für ein Gefühl der Geborgenheit.
Fakten
Architekten URA Yves Malysse Kiki Verbeeck, Brüssel
aus Bauwelt 7.2024

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