Hinter Lamellen

Research No. 29

Text: Klingbeil, Kirsten, Berlin

Foto: Jens Weber

Foto: Jens Weber


Foto: Till Schuster

Foto: Till Schuster


Hinter Lamellen

Research No. 29

Text: Klingbeil, Kirsten, Berlin

Hinter Lamellen liegen die großflächigen Fenster im Zentrum für Energietechnik in Dresden. Mit Stahlprofilen von Forster ließen sich sehr schmale Rahmen für die hohen Fensterflügel realisieren.
Turbinen, Strömungskanäle und diverse Versuchsaufbauten, die der Erforschung neuartiger Techniken zur Strom-, Wärme- und Kältegewinnung dienen, sind im neuen Zentrum für Energietechnik 3 in Dresden untergebracht. Das Architekturbüro Knerer und Lang hat den Forschungsbau in eine Fassade aus beschichteten Aluminiumlamellen gehüllt. Die Fensteröffnungen liegen dahinter, im Dach oder bündig in der Fassade. Die schmalen Stahlprofile für die 4,60 Meter hohen Elemente im EG sitzen auf dem Rohbau, sodass die Lamellen, Fenster- und Türelemente nahtlos ineinander übergehen 1. Das Standard-Systemprofil Forster unico aus Stahl wurde eigens für die Fenster, die im Treppenhaus 2 eine beachtliche Höhe von 3,60 Metern erreichen und sich darüber hinaus öffnen lassen, angepasst. Die Elementbauweise des Profilsystems ist mit Brand- und Rauchschutzsystemen kompatibel; die Oberlichter im Sheddach wurden als Lüftungs- und Entrauchungsflügel mit einem natürlichen Rauch-Wärme-Abzugsgerät ausgestattet; auch sie lassen sich öffnen. Architektonisch eindrucksvoll: Die beiden geschosshohen Tore brechen das einheitliche Erscheinungsbild der Fassade im Erdgeschoss auf.
Fakten
Architekten Knerer und Lang Architekten, Dresden/München
aus Bauwelt 22.2014
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