Die Entstehungsgeschichte des Museums für Moderne Kunst auf dem Warschauer Plac Defilad ähnelt einer Seifenoper: viele Rivalen. Im dritten Anlauf kam 2004 das New Yorker Büro Phifer zum Zug. Im Herbst öffnete der coole Baukörper seine Tore, und der Besucherandrang war gewaltig. Unser Autor war seinerzeit Teil der Auswahlkommission und blickt auf Prozess wie auch Resultat.
In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat das Muzeum Sztuki Nowoczesnej (MSN – Museum für Moderne Kunst) in Warschau eine starke Marke, ein treues Publikum und eine einzigartige Sammlung aufgebaut. Doch die Bemühungen um ein dauerhaftes Domizil glichen einer Seifenoper mit vielen Wendungen und Cliffhangern. Der erste Architekturwettbewerb im Jahr 2005 wurde vor Ablauf der Einreichungsfrist abgesagt,...
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