Gemeindesitz von Neuves-Maisons
Die neue Gemeindeverwaltung im Département Meurthe-et-Moselle haben Studiolada mit lokalen Materialien realisiert.
Text:
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Die drei Dachhauben verleihen dem neuen Gemeindesitz Präsenz in der Wahrnehmung des zerstreuten Siedlungsbilds.
Foto: Ludmilla Cerveny
Die drei Dachhauben verleihen dem neuen Gemeindesitz Präsenz in der Wahrnehmung des zerstreuten Siedlungsbilds.
Foto: Ludmilla Cerveny
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Fichtenholz und ...
Foto: Ludmilla Cerveny
Fichtenholz und ...
Foto: Ludmilla Cerveny
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... vor Ort gebrannte Lehmziegel ...
Foto: Nathan Illy
... vor Ort gebrannte Lehmziegel ...
Foto: Nathan Illy
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... sind die prägenden Materialien des Neubaus.
Foto: Ludmilla Cerveny
... sind die prägenden Materialien des Neubaus.
Foto: Ludmilla Cerveny
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Die rationale ...
Foto: Ludmilla Cerveny
Die rationale ...
Foto: Ludmilla Cerveny
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... und elementierte Erscheinung des Holzbaus ...
Foto: Ludmilla Cerveny
... und elementierte Erscheinung des Holzbaus ...
Foto: Ludmilla Cerveny
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... nimmt eine mögliche Rückbaubarkeit vorweg.
Foto: Ludmilla Cerveny
... nimmt eine mögliche Rückbaubarkeit vorweg.
Foto: Ludmilla Cerveny
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Eine langgestreckte Halle dient als „Agora“ für die Gemeinde.
Foto: Ludmilla Cerveny
Eine langgestreckte Halle dient als „Agora“ für die Gemeinde.
Foto: Ludmilla Cerveny
Der Neubau der Gemeindeverwaltung befindet sich am Rand des Zentrums von Neuves-Maisons, in der Nähe der Mosel, entlang des Ostkanals. Die-ser Teil der 6500-Einwohner-Stadt hat mehrere Veränderungen durchgemacht, um nach und nach zu einem Industrie-, Handwerks- und Geschäftsviertel zu werden. Die Entscheidung, hier den neuen interkommunalen Sitz zu errichten, deutet auf eine längerfristige Transformation des Areals hin.
Wie kann ein Gemeindesitz beitragen zum Erzählen einer Geschichte, die in all den ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Dimensionen einer Gegend im Niedergang verankert ist? Welche Architektur und welche Räume können eine über ein weites Gebiet verstreute Gemeinschaft verkörpern und verbinden? Welche Strategie gibt es in Zeiten des ZAN (zéro artificialisation, zu deutsch null Flächenverbrauch), um ein ehemaliges Flussufer, das industriell geworden ist, zu reparieren? Wir haben in dieser Situation die Gelegenheit gesehen, Kraftlinien wiederzuentdecken, die Landschaft aufzuwerten und eine Erzählung zu formulieren.
Das Gebäude korrespondiert mit den Höhen der Landschaft, und seine Silhouette verleiht ihm ein institutionelles Bild. Das Gebäude ist mit einem langen, flach geneigten und überstehenden Dach gedeckt, das durch drei Erhebungen unterbrochen wird, die zenitale Beleuchtung und natürliche Belüftung ins Atrium bringen. Dieses ist als Raum der Geselligkeit konzipiert: Es ist nicht weniger als die Agora der Gemeindegemeinschaft.
Indem das Gebäude seine Struktur mit seinem Holzgerüst und seinen Wänden aus Lehmziegeln – vor Ort selbst hergestellt – zeigt, beteiligt sich der Gemeindesitz von Neuves-Maisons an der Übermittlung einer Geschichte: der eines Projekts, das auf dem Bestehenden aufbaut; auf einer einfachen und für alle verständlichen Baukultur, im Einklang mit den Anforderungen an Bio- und Geosourcing-Materialien sowie mit den auf einem erweiterten Gebiet beobachteten traditionellen Fachkenntnissen. Als bioklimatisches Konzept bietet dieses Gebäude einen vorausschauenden Ansatz angesichts der zu erwartenden Folgen des Klimawandels durch ein System natürlicher Belüftung mit nächtlicher Abkühlung und Sonnenschutz, um ein Klimaanlagensystem zu vermeiden.
Übersetzt aus dem Französischen
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