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Frank Gehry (1929–2025) gilt als eine der zentralen Figuren der amerikanischen Architektur der vergangenen fünfzig Jahre. Mit Bauten wie seinem Wohnhaus in Santa Monica, dem Vitra Design Museum, dem Guggenheim-Museum in Bilbao und der Walt Disney Concert Hall hat er Architektur nachhaltig verändert. Dabei verband er zeichnerisches und modellhaftes Arbeiten mit digitalen Technologien und bewegte sich stets an der Schnittstelle von Architektur und Kunst. Seine Nähe zur kalifornischen Avantgarde und zu Künstlern wie Ed Ruscha oder Larry Bell prägte insbesondere seine frühen Arbeiten.
Zwei aktuelle Ausstellungen beleuchten unterschiedliche Facetten seines Werks: „The Century of Gehry“ im Museu Serralves in Porto versammelt Modelle und Projekte zu einer konzentrierten Retrospektive, während „Mindset Los Angeles – Frank Gehry und die Cool School“ im Marta Herford seine Verbindung zur kalifornischen Kunstszene in den Mittelpunkt stellt. Beide Ausstellungen zeigen, wie eng Gehrys Architektur mit Experiment, Material und künstlerischem Denken verbunden ist. Gehry starb am 5. Dezember 2025 in Santa Monica. Sein Vermächtnis und die Legendenbildung um seine Person beleuchtet der Nachruf von Edward Dimendberg „Catching A Slippery Fish“. In einem umfassenden Dossier blicken wir auf Gehrys Werk zurück.
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