Eine Stadt zwischen Spektakel und Spekulation
Der nach dem Kosovo-Krieg einsetzende „Turbo-Urbanismus“ ergänzt das osmanisch und sozialistisch geprägte Stadtgefüge Pristinas. Der Boom stellt Stadtplanung grundsätzlich in Frage. Welche Mittel hat die Stadt, das Gleichgewicht hinsichtlich einer für die Bewohner nachhaltigen Entwicklung zu finden und auszubauen?
Text: Luzhnica, Donika, Zürich; König, Jonas, München
Eine Stadt zwischen Spektakel und Spekulation
Der nach dem Kosovo-Krieg einsetzende „Turbo-Urbanismus“ ergänzt das osmanisch und sozialistisch geprägte Stadtgefüge Pristinas. Der Boom stellt Stadtplanung grundsätzlich in Frage. Welche Mittel hat die Stadt, das Gleichgewicht hinsichtlich einer für die Bewohner nachhaltigen Entwicklung zu finden und auszubauen?
Text: Luzhnica, Donika, Zürich; König, Jonas, München
Pristina, die Gastgeberin der diesjährigen Biennale für zeitgenössische Kunst Manifesta, ist eine Stadt, die einen bleibenden Eindruck hinterlässt. Sie ist eine verblüffende Collage der Gegensätze. Auf engem Raum befinden sich Hochhäuser neben Einfamilienhäusern, verspiegelte Glasfassaden neben unfertigen Ziegelbauten und eilig errichtete Provisorien neben Relikten der osmanischen Vergangenheit....
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