Chancen und persönliche Profite
Eine Leipziger Tagung stellte Ende Oktober eine ganze Reihe ambivalenter „Architekten-Biographien zwischen 1930 und 1980“ vor und beleuchtete dabei – neben den Strukturen diverser NS-Planungsbüros – auch die Tätigkeiten einiger Planer während des Zweiten Weltkriegs in den besetzten Gebieten des östlichen Europa. Diese erwiesen sich häufig später als finanzielles oder aber fachliches Sprungbrett für ihre weitere Karriere.
Text: Scheffler, Tanja, Dresden
Chancen und persönliche Profite
Eine Leipziger Tagung stellte Ende Oktober eine ganze Reihe ambivalenter „Architekten-Biographien zwischen 1930 und 1980“ vor und beleuchtete dabei – neben den Strukturen diverser NS-Planungsbüros – auch die Tätigkeiten einiger Planer während des Zweiten Weltkriegs in den besetzten Gebieten des östlichen Europa. Diese erwiesen sich häufig später als finanzielles oder aber fachliches Sprungbrett für ihre weitere Karriere.
Text: Scheffler, Tanja, Dresden
Die Konferenz wurde von der Böckler-Mare-Balticum-Stiftung und dem Leipziger Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa (GWZO) veranstaltet. Neben dem Schwerpunkt auf der nationalsozialistischen Raum- und Stadtplanung zielte ein weiterer Tagungsteil darauf ab, das berufliche Wirken des Gründers der Böckler-Mare-Balticum-Stiftung, des aus Tallinn stammenden Architekten Erich...
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