Kein luftleerer Raum
Bei Dachfenstern ist der Einsatz einer Vakuumverglasung im Vergleich zu Fassadenfenstern besonders herausfordernd. Velux entwickelte eine neue Verglasung mit hoher Wärme- und Schalldämmleistung bei einem reduzierten CO2-Fußabdruck.
Text: Red.
Kein luftleerer Raum
Bei Dachfenstern ist der Einsatz einer Vakuumverglasung im Vergleich zu Fassadenfenstern besonders herausfordernd. Velux entwickelte eine neue Verglasung mit hoher Wärme- und Schalldämmleistung bei einem reduzierten CO2-Fußabdruck.
Text: Red.
Zwei statt drei Scheiben: Gemeinsam mit Guardian Glass hat Velux die Vakuumglas-Technologie für Dachfenster weiterentwickelt. Zwischen den Scheiben befindet sich eine Leerstelle, die Wärmeübertragung stark reduziert. Später kaum sichtbare Abstandshalter verhindern, dass die Scheiben durch den äußeren Luftdruck zusammengedrückt werden.
Die reine Vakuumverglasung ist 11,5 Millimeter stark – eine herkömmliche Doppelverglasung misst rund 26 Millimeter, eine vergleichbare Dreifachverglasung 38. Durch die eingesparte dritte Scheibe reduziert sich das Gewicht des Dachfensters je nach Konstruktion um 1,5 bis 5 Kilogramm. Auch der CO2-Fußabdruck der Glaseinheit soll gegenüber einer Standard-Dreifachverglasung rund 30 Prozent geringer ausfallen.
Daneben entwickelt der Hersteller eine Hybridvariante: Die Vakuum-Doppelverglasung wird dabei um eine dritte, durch einen gasgefüllten Zwischenraum getrennte Scheibe ergänzt. Verglichen mit der bislang leistungsfähigsten Verglasung des Herstellers soll der CO2-Fußabdruck des gesamten Fensters um fünf Prozent sinken. Die neuen Velux-Vakuumgläser zeichnen sich unter anderem durch bessere Versiegelung und Sicherung sowie das thermisch gehärtete Glas aus. Hohe Dämmwerte mit schlankeren Profilen machen das Produkt attraktiv.
Die Markteinführung in Deutschland steht noch bevor, zunächst kommen die Gläser in Großbritannien und Irland zum Einsatz.
Hersteller
Velux und Guardian Glass
Velux und Guardian Glass






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