Underground Architecture

Berliner U-Bahnhöfe von 1953 bis 1994


Datum 06.02.2019-20.05.2019 Termin merken
Location
Berlinische Galerie
Alte Jakobstraße 124-128
10969 Berlin
Mi-Mo 10-18 Uhr
Ausstellung
URL www.berlinischegalerie.de

Sachlich-schlichte Eleganz, knallig bunter Pop und historisierende Kathedralarchitektur – die zwischen 1953 und 1994 entstandenen Berliner U-Bahnhöfe prägen mit ihrer unverwechselbaren, der Nachkriegs- und Postmoderne verhafteten Gestaltung bis heute die tägliche Lebenswelt der Berliner*innen. Zunächst von tiefgreifender Umgestaltung bedroht, stehen heute dank des Einsatzes einer jungen Generation von Wissenschaftler*innen, Fotograf*innen und Filmschaffenden 27 von 82 dieser unterirdischen Bauwerke unter Denkmalschutz.

Die Berlinische Galerie nimmt dies zum Anlass, erstmals Einblicke in Konzepte und Entstehungsgeschichten ausgewählter U-Bahnhofarchitekturen zu geben. Vor dem Hintergrund der geteilten Stadt und der 1949 gegründeten beiden deutschen Staaten zeigen etwa die Beispiele der Bahnhöfe Tierpark, Schloßstraße und Rathaus Spandau, wie sich die Sonderrolle Berlins als Schauplatz eines anhaltenden Ost-West-Konflikts auch auf deren Gestaltung auswirkte. Als Teil der Dauerausstellung verdeutlichen auf 100 Quadratmetern rund 60 Exponate die entstandene formale Vielfalt der Berliner U-Bahnarchitektur und ihr Potential als kulturelle Identifikationsorte. (Foto: Ralf Schüler und Ursulina Schüler-Witte, U-Bahnhof Schloßstraße, Bahnsteig, 1974, © Berlinische Galerie)

8.2019

Das aktuelle Heft

Bauwelt Newsletter

Immer Freitags: das Wichtigste der Woche. Dazu: aktuelle Jobangebote, Auslobungen und Termine.