360 Grad

Huggenbergerfries aus Zürich wagen in der Architektur Galerie Berlin das Experiment mit 3D-Filmen

Text: Friedrich, Jan, Berlin

    Der Innenraum der Architektur Galerie Berlin wirkt, aus der Ferne betrachtet, leer.
    Foto: Jan Bitter

    Der Innenraum der Architektur Galerie Berlin wirkt, aus der Ferne betrachtet, leer.

    Foto: Jan Bitter

    Im Inneren verbirgt sich neben je einem Volumenmodell, ...
    Foto: Jan Bitter

    Im Inneren verbirgt sich neben je einem Volumenmodell, ...

    Foto: Jan Bitter

    ... einem abstrahierten 1:1-Fassadenausschnitt die Möglichkeit, ...
    Foto: Jan Bitter

    ... einem abstrahierten 1:1-Fassadenausschnitt die Möglichkeit, ...

    Foto: Jan Bitter

    ... drei dort präsentierte Bauten von Huggenbergerfries virtuell zu besichtigen.
    Foto: Jan Bitter

    ... drei dort präsentierte Bauten von Huggenbergerfries virtuell zu besichtigen.

    Foto: Jan Bitter

    Der Galeriebesucher sieht ganz andere Dinge, als der Betrachter des Fotos.
    Foto: Jan Bitter

    Der Galeriebesucher sieht ganz andere Dinge, als der Betrachter des Fotos.

    Foto: Jan Bitter

    Man betritt virtuell das Foyer der Kontonsschule Heerbrugg (2014), ...
    Foto: Beat Bühler

    Man betritt virtuell das Foyer der Kontonsschule Heerbrugg (2014), ...

    Foto: Beat Bühler

    ... das Wohnhaus „Solaris“ (2017) in Zürich ...
    Foto: Beat Bühler

    ... das Wohnhaus „Solaris“ (2017) in Zürich ...

    Foto: Beat Bühler

    ... oder den Fahrkorb zweier Fensterputzer, die die Fassade des Limmat-Towers in Dietikon (2016) reinigen.
    Foto: Beat Bühler

    ... oder den Fahrkorb zweier Fensterputzer, die die Fassade des Limmat-Towers in Dietikon (2016) reinigen.

    Foto: Beat Bühler

    Noch nicht mit der 360-Grad-Kamera abgelichtet sind: die Klinik St. Pirminsberg in Pfäfers (2010), ...
    Foto: Beat Bühler

    Noch nicht mit der 360-Grad-Kamera abgelichtet sind: die Klinik St. Pirminsberg in Pfäfers (2010), ...

    Foto: Beat Bühler

    ... die Heizzentrale in Lungern (2010), ...
    Foto: Beat Bühler

    ... die Heizzentrale in Lungern (2010), ...

    Foto: Beat Bühler

    ... das Stadthaus Zurlindenstrasse in Zürich (2006), ...
    Foto: Beat Bühler

    ... das Stadthaus Zurlindenstrasse in Zürich (2006), ...

    Foto: Beat Bühler

    ... das Schulhaus Mitte in Uetikon am See (2005) und ...
    Foto: Beat Bühler

    ... das Schulhaus Mitte in Uetikon am See (2005) und ...

    Foto: Beat Bühler

    ... die Tramwartehalle Paradeplatz in Zürich (2003).
    Foto: Beat Bühler

    ... die Tramwartehalle Paradeplatz in Zürich (2003).

    Foto: Beat Bühler

360 Grad

Huggenbergerfries aus Zürich wagen in der Architektur Galerie Berlin das Experiment mit 3D-Filmen

Text: Friedrich, Jan, Berlin

Es ist so weit: Virtual Reality hält Einzug in Architekturausstellungen. Das Züricher Büro Huggenbergerfries – das sind Adrian Berger, Erika Fries und Lukas Huggenberger – bietet dem Besucher seiner Ausstellung in der Architektur Galerie Berlin neben je einem Volumenmodell, einem abstrahierten 1:1-Fassadenausschnitt und einem Faltblatt die Möglichkeit, die drei dort präsentierten Bauten regelrecht zu besichtigen. Virtuell zumindest.
Die Architekten haben zu jedem Haus mit einer 360-Grad-Kamera ein Video filmen lassen. Ausstellungsbesucher, die auf einem der drei Drehstühle in der Galerie Platz nehmen und sich eine Virtual-Reality-Brille überstreifen, begeben sich quasi in die Position der Kamera. Sie können sich nach allen Seiten in den abgefilmten Räumen umsehen – einfach auf dem Stuhl hin-und-her-drehen, nach oben oder unten schauen.
Der Effekt ist verblüffend: Es dauert keine Minute, bis man sich nicht länger an der Berliner Karl-Marx-Allee wähnt – sondern mitten im Foyer der Kantonsschule Heerbrugg, im Wohnhaus „Solaris“ in Zürich oder im Fahrkorb zweier Fensterputzer, die die Fassade des Limmat-Towers in Dietikon (Bauwelt 11.2016) reinigen. Nimmt man schließlich die Brille ab, wird einem etwas peinlich bewusst, dass man die ganze Zeit auf dem Drehstuhl herumgezappelt sein muss. Ich war zum Glück gerade allein in der Galerie.
Huggenbergerfries. Form follows Fiction
Architektur Galerie Berlin, Karl-Marx-Allee 96, 10243 Berlin
www.architekturgalerieberlin.de
Bis 19. August
17. August, 19 Uhr Tom Schoper im Gespräch mit Adrian Berger, Erika Fries und Lukas Huggenberger
Fakten
Architekten Huggenbergerfries, Zürich
aus Bauwelt 16.2017
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