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Sie möchten wissen, mit welchen Herstellern Zaha Hadid arbeitet? In welchem Gebäude Sie Ihre Lieblingsklinke drücken können? Wessen Produkte im Dresdner Albertinum glänzen?

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Berlin

Experimental Research Center
Das Genom als Dekor

Rohdecan Architekten, Dresden

Auf einem 32 Hektar großen biomedizinischen Campus am Stadtrand Berlins haben Rohdecan Architekten ein Zentrum für interdisziplinäre Forschung gebaut. Dessen Fassade verrät erst auf den zweiten Blick, was sie mit der Nutzung des Gebäudes verbindet.

Pamplona

Forschungszentrum für Biotechnologie
Das Labor als Burg

Vaillo + Irigaray, Pamplona

Mit einem Forschungszentrum für medizinische Biotechnologie soll im spanischen Pamplona die Wirtschaft angekurbelt werden. Zwischen historischen Krankenhausbauten und gesichtslosen Laborkisten fällt der Bau von Vaillo + Irigaray mit seinen Stahl-Zinnen weithin sichtbar aus dem Rahmen.

Berlin-Kreuzberg

Baugruppe „Am Urban“
Das Eigenheim im Krankenhaus

Graetz Architekten, Berlin; Klaus Meibohm, Berlin; Ingenieurbüro für Tragwerksplanung Christian Müller, Berlin

Die Baugruppe „Am Urban“ betreibt private Stadtentwicklung im großen Stil: 140 Bauherren haben gemeinsam ein ehe­ma­liges Krankenhausgelände in Berlin-Kreuzberg gekauft, Graetz Architekten haben den Bestand saniert und umgebaut. Wird es ihnen gelingen, diese „Stadt in der Stadt“ offen für alle zu halten?

Berlin

Fortbildungszentrum des Auswärtigen Amts
Schleuse und Brücke

Rolf Mühlethaler Architekten, Bern

Das Fortbildungszentrum des Auswärtigen Amts in Berlin ist in zwei ehemaligen Kontorhäusern auf dem Friedrichswerder untergebracht. Rolf Mühlethaler hat die Altbauten saniert und ein elegantes Passstück entworfen, das sie mit dem großen Gebäudekomplex verbindet.

Berlin

Archäologisches Zentrum
Das Museumsdepot

Harris+Kurrle, Stuttgart

Die Architekten Harris+Kurrle haben in der Mitte Berlins eine komplexe Bauaufgabe, ein Depot für Kunstwerke, mit Werk­stätten, Büros und einer Bibliothek, konzeptionell gut gelöst. Der davor liegende Platz harrt noch der Fertigstellung. Erst mit dem Nachbargebäude, einem zweiten Haus für das Bode-Museum, wird das städtebauliche Ensemble vollendet sein.

Berlin-Pankow

Wohnhaus in Holzsystembau
Den Holzbau radikalisieren

IfuH - Institut für urbanen Holzbau, Berlin / Darmstadt

In Berlin-Pankow hat das Institut für urbanen Holzbau einen Prototyp errichtet, der den Holzsystembau als günstige Lösung für innerstädtische Lagen propagiert. Einmal mehr erweist sich das Modell der Baugruppe als treibende Kraft – für inno­vative Konstruktionen, aber auch für die Erneuerung des Berufsbilds des Architekten. 

Bochum

Crown Hall BlueBox

Krenz, Wolfgang, Bochum; Lambart, Bruno, Ratingen

Auf dem von Beton geprägten Campus der Ruhr-Universität Bochum ist eine Ikone des Stahlbaus der Spätmoderne für die Architekturfakultät zu neuem Leben erweckt worden. Wolfgang Krenz hat das einst als Mensa errichtete Gebäude von Bruno Lambart interpretierend erneuert und dabei die Architekturlehre vom Raum ausgehend gedacht.

Kassel

Heinrich-Schütz-Schule in Kassel

Schultze+Schulze

Ein kleiner Erweiterungsbau von Schultze+Schulze lockt uns in einen unterschätzten Stadtraum. Die Architekten polieren ein Meisterwerk der Moderne auf. Wäre Architektur ein Schulfach, gäbe es rund um diese Schule viel zu lernen. 

Darmstadt

Hochhaus C 10

Staab Architekten, Berlin

Damit die Hochschule Darmstadt ihr markantes Gebäude weiter nutzen konnte, musste es umfassend saniert werden. Nach der Grundinstandsetzung und Erweiterung durch Staab Architekten zieht das Haus große Aufmerksamkeit auf sich, auch dank seines neuen Gewands.

Hannover

Ehemalige Sehbehindertenschule
Im ungenutzten Baudenkmal

MOSAIK Architekten, Hannover; Lindau, Friedrich (1915–2007)

Die ehemalige Sehbehindertenschule in Hannovers Südstadt stand leer, aber unter Denkmalschutz. Doch in die Klassen­räume passten Wohnungen, Bungalows in die Bibliothek, town houses in die Turnhalle. MOSAIK Architekten haben die individuellen Wohnwünsche und den Charakter der Architektur zusammengeführt.

Berlin

Geschosswohnungsbau
Gegenüber der Gleisbrache

Heide & von Beckerath, Berlin

Eine Bahnbrache im Zentrum Berlins wird zum Park, und unversehens erleben auch ihre Ränder eine neue Blüte. Der Geschosswohnungsbau, den Tim Heide und Verena von Beckerath für eine Baugruppe geplant haben, bildet den Auftakt für die Bebauung eines ganzen Straßenzugs und liefert Anregungen, wie dieser sein Potenzial entfalten könnte.

Hannover

HDI-Gerling Hauptverwaltung
Tief aus der Erde von Hannover

Ingenhoven, Christoph, Düsseldorf

Sie werden noch immer gebaut: autarke Büroanlagen in der Vorstadt. Wie eine nüchterne, auf das Wesentliche reduzierte Architektur von Christoph Ingenhoven mit Erdwärme und Erdkälte korrespondiert, demonstriert der Neubau der Haupt­verwaltung des HDI-Gerling Konzerns in Hannover.

Berlin

Hotel an der Bernauer Straße
Klare Raumgrenzen schaffen

Steiner Weißenberger Architekten, Berlin

Einst geteilte Stadt, heute schillernde Touristenmetropole – diese beiden Aspekte Berlins hat sich der Verein Schrippen­kirche gegenüber der Mauergedenkstätte an der Bernauer Straße zu Nutze gemacht. Steiner Weißenberger haben ein unrentables Altenheim zum Hotel umgebaut und dabei Resträume aufgelöst.

Erlangen

Institutsgebäude an der Friedrich-Alexander-Universität
Den Stilbruch meistern

Schulz & Schulz, Leipzig

Vier neue Räume für ein Gebäude der Universität Erlangen-Nürnberg. Genug für Schulz & Schulz, um einen neuen Sockel zu formulieren, der dem Ganzen zu einer besseren Verankerung auf dem Campus verhilft.

Köln

Amerika-Haus wird Thyssen-Stiftung

cheret bozic architekten, Stuttgart

Mit ihrer ganz eigenen Geschichte sind die Amerika-Häuser wichtiger Teil der Nachkriegsarchitektur. Die Sicherheits­anforderungen der zurückliegenden Jahrzehnte haben die Leichtigkeit der ursprünglichen Architektur meist völlig zerstört. Peter Cheret und Jelena Bozic konnten bei der Sanierung in Köln zur Idee des „offenen Hauses“ zurückkehren.

Berlin

Haus der Berliner Festspiele
Wie Sie sehen, sehen Sie fast nichts

Eller + Eller Architekten, Berlin; Bornemann, Fritz (1912-2007)

Mit Unmengen von Brandschutz-, Klima-, Haus- und Bühnentechnik haben Eller + Eller Architekten die Innenräume des Hauses der Berliner Festspiele aufgerüstet. Erstaunlicherweise wirkt das denkmalgeschützte Theater, das Fritz Bornemann zwischen 1960 und ’63 für die Freie Volksbühne Berlin erbaut hat, nach der Sanierung, als sei hier gar nichts geschehen.

Gießen

Forschungszentrum
Platten und Pop

Behles & Jochimsen, Berlin

Freude am Experimentieren, ohne die konzeptionelle Bindung und Sorgfalt im Detail aufzugeben: Behles & Jochimsen haben es geschafft, ihren siegreichen Wettbewerbsentwurf von 2003 für das Biomedizinische Forschungszentrum der Justus-Liebig-Universität Gießen über acht Jahre und mehrfaches Umplanen hinweg reifen zu lassen.

Bremen

Die neue Kunsthalle

Hufnagel Pütz Rafaelian Architekten, Berlin

Mit ihrer Erweiterung des Hauses setzen Hufnagel Pütz Rafaelian Architekten ein Zeichen für das Weiterbauen historisch bedeutsamer Substanz mit den Mitteln der Moderne.   

Wien

Wohnungsbau
Am Krautgarten

Caramel Architekten, Wien

In einem heterogenen Umfeld in der Donauvorstadt konzipierten Caramel Architekten mit kleinem Budget und großem Einsatz einen gemeinnützigen Wohnungsbau, der dank individueller Grundrisse und Freiflächen jedem Sozial­­bau-Klischee entgeht. 

Kaltern (Italien)

„Bauen als Genossenschaft bietet nicht nur ökonomische Vorteile.“
Wohnbau am Gartenweg

feld72, Wien

Michael Obrist und Peter Zoderer vom Büro feld72 über die Möglichkeiten partizipativer Wohnbaumodelle im ländlichen Raum am Beispiel ihres Wohnbaus am Gartenweg in Kaltern/Südtirol.