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Heft - Archiv
Bauwelt 2013-1-2

Das erste Haus

Bauwelt 1-2.2013 vom 04.01.2013

Das erste Haus

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Auch in der Krise finden junge Architekten Wege zum Bauen – sei es ein Trampelpfad, sei es eine Schnellstraße. Sechs Preise und zehn Arbeiten der engeren Wahl, vom temporä­ren Kino bis zum Fußballstadion

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Bauwelt .13

Das erste Haus

  • Bauwelt 1-2.2013
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Greifswald in den 80ern

Film

Das Haus der Tagesmütter

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Die engere Wahl

Seite 2

Rettungsanker Shopping

Zittau streitet über ein neues Einkaufszentrum Grünzig, Matthias, Berlin

Irgendwann scheint es jede strukturschwache Stadt zu erwischen: die Diskussion über den Bau eines Shopping­centers in der Innenstadt. Segen oder Fluch? Darüber gibt es in der ostsächsischen Kleinstadt Zittau gerade eine heftige Kontroverse.

Seite 3

Festgehalten

Greifswald in den 80er Jahren Wieland, Kerstin, Berlin

Das Haus von Robert Conrads Eltern stand im Abrissgebiet der Altstadt, er selbst wohnte hier später in illegalen Wohnungen. Mit der Kamera wollte er festhalten, was da unterging.

Seite 3

Ludwig II. Oder reicht Ihnen Tod in Venedig?

Magnetbänder recyceln mit Waltraud Münzhuber Kasiske, Michael, Berlin

Ein Papierkorb, der aus dem Lieblingsfilm oder der bevorzugten Opern­aufnahme angefertigt wird? Recycling treibt manchmal merkwürdige Blüten.

Seite 6

„Zusehen, wie nach einem Wettbewerb etwas Gutes entsteht“

Interview mit Kenneth Frampton Geipel, Kaye, Berlin

Der 82-jährige britisch-amerikanische Architekturhistoriker zur städtebaulichen Rolle der Olympischen Spiele, zu den Metamorphosen seines Standardwerks „Modern Architecture“ und zum Sinn von Architekurpreisen

Seite 10

Spaß auf allen Ebenen?

Neubau des Paracelsusbads in Salzburg Novotny, Maik, Wien

Das einzige Bad in der Salzburger Innenstadt stammt aus den 50er Jahren. Nach jahrzehntelanger De­batte gab es schließlich grünes Licht für Abriss und Neubau. Im Wettbewerb galt es, das umfangreiche Raum­programm einer Badelandschaft in die Höhe zu stemmen.

Seite 12

Eine Kiste für Mannheim

gmp bauen die Kunsthalle Baus, Ursula, Stuttgart

Zur ersten Phase des Wettbewerbs um den Neubau der Mannheimer Kunsthalle wurde beklagt, dass nur „Kisten“ in der Endrunde landeten (Bauwelt 31.12).

Seite 16

Bauwelt Preis 2013 – herausragende „erste Werke“ aus 28 Ländern

Editorial Brinkmann, Ulrich, Berlin

Sollte sich der 2010 zu beobachtende Schwund an eingereichten Arbeiten beim achten Bauwelt-Preis fortsetzen? Die anhaltende Krise, zumal in traditionell stark beteiligten Ländern wie Portugal und Spanien, gab zu dieser Sorge Anlass.

Seite 18

Cineroleum

„Hier ging es um ein surreales Erlebnis“

Cineroleum war ein selbstinitiiertes Projekt, das eine heruntergekommene Tankstelle in ein Kino verwandelte. Damit wollten wir zeigen, welches Potenzial die aufgegebene Infrastruktur der autogerechten Stadt für neue öffentliche Räume besitzt.

Seite 21

Museum für Kunst und Archäologie

„Die paläolithischen Petro­glyphen sind das wertvollste Erbe der Region“

Für den Bau des Museums verknüpften wir verschiedene Parameter miteinander: Topographie, Zugänglichkeit und Programm. Ziel war es, das Museum als eine Installation in der Landschaft zu konzipieren.

Seite 24

Wohnhaus

„Wir bauen Häuser für Men­schen mit Wissen“

Das Wohnhaus liegt in einer traditionellen chinesischen Gemeinde im ländlichen Raum und ist für Urlaube oder als vorübergehendes Atelier vorgesehen. Wie in einem histo­ri­schen chinesischen Wohnhaus ist der Grundriss zen­tripetal geordnet.

Seite 27

Linie, Fläche, Raum

„Architektur ist Revision der Wahrnehmung“

Die temporäre Installation „Linie, Fläche, Raum“ wurde durch ineinander verschachtelte Räume mit quadratischem Grundriss gebildet, die zusätzlich in sich verdreht wa­ren. Ein Gespinnst aus zwischen Decke und Boden gespannten Schnüren schien sich im Raum aufzulösen und zu immer neuen Erscheinungen zu fügen.

Seite 30

Haus der Tages­­­müt­ter

„Dieses Projekt ist ein Beispiel dafür, wie die Arbeit von Architekten ortsungebunden funktionieren kann“

Das Haus der Tagesmütter ist Teil einer umfangreichen urbanen Strategie, die das Ziel hat, das Zentrum der „Shrinking City“ Selb zu reaktivieren. Kern dieses Prozesses ist es, mit einer Reihe kleiner Interventionen im Stadtgefüge junge Menschen ins Zentrum zu locken.

Seite 33

Revitalisierung von Peter Behrens’ Neuer Synagoge

„Wir wollen die Synagoge vor einer kommerziellen Nutzung bewahren“

Eines vorweg: Unsere Motivation ist das Gebäude selbst. Es ist klar und schön. Ebenso wie das städtische Umfeld von Žilina, das wir unterstützen und weiterentwickeln möchten.

Seite 36

Kulturzentrum Ferre­ries

Engere Wahl

Nach jahrelangem Leerstand wurde die alte Markthalle von Ferreries, einem Stadtteil von Tortosa, renoviert und erweitert, um der Nachbarschaft künftig als Kulturzentrum zu dienen.

Seite 37

Malecón Stadion

Engere Wahl

Das neue, 6000 Sitzplätze bietende Stadion des Fußballclubs von Torrelavega entstand am Ort der alten Spielstätte oberhalb des Flusses Besaya. Spielfeld und Flutlichtmasten sollten übernommen werden.

Seite 38

Haus T

Engere Wahl

Der Entwurf entstand für ein Grundstück im Stadtzentrum von Miyazaki im Süden von Japan.

Seite 39

Sozialer Wohnungs­bau

Engere Wahl

Die im sozialen Wohnungsbau errichtete Anlage wurde als Erweiterung des städtischen Gewebes von Es Mercadal konzipiert. Die teppichartige Bebauung basiert auf einem Netz von Gassen und intimen Höfen.

Seite 40

Haus M

Engere Wahl

Das private Wohnhaus wurde als Folge von Räumen konzipiert, die in bediente und dienende unterteilt sind. Im Norden liegen Abstellflächen, Vorratskammer, Garderobe, Treppe, Sanitärräume und Küche; nach Süden wenden sich Büro, Wohnzimmer, Speisezimmer und Loggia.

Seite 41

Umnutzung eines Schweinestalls

Engere Wahl

Im Zuge der Bewerbung Karlsruhes um die  „Kulturhauptstadt Europas 2010“ wurde das Ge­biet des Alten Schlachthofs als wichtiger Baustein der Stadtentwicklung erkannt. Trotz des Scheiterns der Bewerbung wird die Umwandlung des Geländes für die Kreativwirtschaft weiter verfolgt.

Seite 42

„Tilly“

Engere Wahl

Drei Brüder, der eine Architekt, der andere Holzbauingenieur, der jüngste Zimmerermeister, haben ein neues, inzwischen patentiertes System für den Holzmassivbau entwickelt. Herz der Idee ist eine Schraube, die ein Massivholz- wandsystem erlaubt, das vollständig leim- und metallfrei ist.

Seite 43

Ridleys

Engere Wahl

Das temporäre Restaurant war eine Intervention im öffentlichen Raum, die Essen und Archi­tektur kombinierte, einschließlich eines „Essen-für-Essen“-Tauschhandels.

Seite 44

Sweets

Engere Wahl Förderpreis

„Sweets“ startete als Idee, ein über die ganze Stadt Amsterdam verteiltes Hotel zu schaffen, das kleine Gebäude als individuelle Zimmer nutzt. Unser Augenmerk fiel rasch auf die zahlreichen Brückenwärterhäuschen entlang der Grachten.

Seite 45

Nest-Haus in der Ruine

Engere Wahl Förderpreis

Mátraverebély ist ein Dorf im Norden Ungarns. Einst der wohlhabendste Ort der Region, zählt das Dorf heute zu den ärmsten des Landes.

Seite 99

Bauwelt Preis 2013

Diskussion, Preisverleihung und Ausstellungseröffnung

Am 15. Januar findet auf der BAU in München die Preisverleihung und die Ausstellungseröffnung des Bauwelt Preis 2013 statt. Dazu laden wir herzlich ein - und ebenso zum Diskussionsabend mit den internationalen Preisträgern am 14. Januar an der TU München.

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