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Heft - Archiv
Bauwelt 2012-29

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Bauwelt 29.2012 vom 27.07.2012

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Architekt Youssef Tohme widersetzt sich in seiner Stadt Beirut dem inflationären Import ge­bauter Bilder. Architekt Alain Sarfati sucht in Peking mit Anspielungen nach einer eigenen Handschrift.

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Bauwelt 29.12

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  • Bauwelt 29.2012
Bildstrecke

Vladimir Tatlin

Debatte

Low-Tech Ziegelbau

Film

Bauwelt Movie No. 12

Seite 2

Künstlergenie zwischen Monumental-Pro­paganda und Theater

Wladimir Tatlin in Basel Schulz, Bernhard, Berlin

Der Tatlin-Turm, als Denkmal für die III. Internationale ersonnen, gehört zum Standardrepertoire, wenn es gilt, die russisch-frühsowjetische Avantgarde herbeizuzitieren.

Seite 3

Heimat­architektur, die sich der Geschichte stellt

Zum Tod von Günther Domenig (1934–2012) Rudhof, Bettina, Frankfurt a.M.

Günther Domenigs Opus Magnum, das "Steinhaus" am Ossiacher See, an dem der Architekt fast dreißig Jahre lang plante und baute, steht programmatisch für seine Baukunst und die dekonstruktivistische Architektur.

Seite 3

Keep a Cool Head

"Keep a Cool Head" heißt ein Kühlschrank-Objekt von Erwin Wurm aus dem Jahr 2003 recht treffend. Hat sein offensichtlich zu Überhitzung neigendes Personal zu viel und zu angestrengt nachgedacht?

Seite 4

Brutalismus

Eine Berliner Tagung näherte sich dem unübersichtlichen Phänomen Baus, Ursula, Stuttgart

Sie war mit Spannung erwartet worden: die Tagung, die auf Initiative des 2011 verstorbenen Architekturtheoretikers Werner Sewing und mit dem Engagement seiner Mitarbeiter Florian Dreher, Anette Busse und der Wüstenrot Stiftung zustande kam.

Seite 5

Hauptstadtplaner

Hans Gericke, dem ehemaligen Chef-Architekten von Ostberlin, zum Hundertsten Wimmer, Martin, Berlin

Wenn ein Architekt seinen 100. Geburtstag feiert, kommt einem unweigerlich Oscar Niemeyer in den Sinn. Hans Gericke, der am 27. Juli 1912 in Magdeburg geboren wurde, hat mit dem inzwischen 104-jährigen Niemeyer aber nicht nur ein nahezu biblisches Alter gemein.

Seite 6

„Meine Großmutter bekommt eine Rampe zum Balkon“

Interview mit dem Architekten und FDP-Abgeordneten Sebastian Körber Redecke, Sebastian, Berlin

Der FDP-Abgeordnete Sebastian Körber ist 32 Jahre alt und in dieser Legislaturperiode der einzige in seinem Beruf tätige Architekt im Deutschen Bundestag. Wir haben ihn in seinem Wahlkreis im oberfränkischen Forchheim besucht und ihn zu seinen politischen Zielen, seinen Wünschen als Planer und seinen persönlichen Interessen befragt.

Seite 9

Gegendarstellung

Bauwelt 21.12, betrifft „Wüstung Duisburg“

Die Stadt Duisburg widerspricht nachfolgen­den Aussagen, die in dem Artikel „Wüstung Duisburg“ getätigt wurden: Der Artikel suggeriert, dass der gesamte Stadtteil Bruckhausen verschwunden sei. Tatsächlich entsteht in Bruckhausen ein Grüngürtel als Abstandsfläche zur Industrie.

Seite 10

Unter den Emporen

Innere Neuorganisation der Friedenskirche Aue-Zelle Külbel, Dorothea, Berlin

Vielen ist der Fußballzweitligist Erzgebirge Aue ein Begriff. Aber auch die Namen Schilling und Graebner dürften im Zusammenhang mit der kleinen Stadt im Erzgebirge nicht unbekannt sein. Das Dresdner Ar­chitekturbüro hat dort mit der Friedenskirche 1912–14 ein bedeutendes Beispiel sakraler Jugendstilarchitektur geschaffen.

Seite 14

Universität Sankt Joseph

Referenzen Dana, Karine, Paris

Der Neubau für die 1875 gegründete katholische Universität mit circa 11.000 Studenten hebt sich mit seiner Architektur deutlich von der Nachbarschaft ab. Architekt Youssef Tohme wollte einen ganz eigenen Weg gehen, der sich mit zahlreichen Bezügen an die jüngste, sehr wechselvolle Beiruter Geschichte anlehnt.

Seite 24

Französische Botschaft

Das Haus mit den Anspielungen Redecke, Sebastian, Berlin

Bei der im November letzten Jahres fertiggestellten Französischen Botschaft in Peking verschmelzen mit den Worten des Architekten Alain Sarfati Traditionen chinesischer und französischer Architektur. Das Ergebnis ist eine schwer zu erklärende Addition unterschiedlicher Interpretationen.

Seite 28

Markus Schietsch und der Elefantenpark

Debüt Nr. 18 Meyer, Friederike, Berlin

Der Zürcher Zoo braucht mehr Platz für seine Größten. Die Architekten planten eine gewagte Dachschalenkonstruktion aus Holz und gewannen damit den offenen Wettbewerb. Jetzt bauen sie.

Seite 33

Chinati. Marfa, Texas

Der Kosmos Judd Drewes, Frank F., Herzebrock-Clarholz

Künstler- und Sammlermuseen sind eine sich immer weiter ausbreitende Spezies. Auf der einen Seite sind es Städte, die ihre zu Ruhm gelangten Künstler ehren wollen und als touristische Attraktion instrumentalisieren, auf der anderen Seite sind es Sammler, die ihr Ego polieren bzw. die Kontrolle über ihre Sammlung und die Kuratoren behalten wollen.

Seite 33

Don’t be so German

Graft hören Wilke, Claudia, Berlin

In sieben Kapiteln beleuchtet Moritz Holfelder den Werdegang von Graft: vom gemeinsamen Studium an der TU Braunschweig, der Gründung des Büros in Los Angeles, über die ersten medial beachteten Entwürfe bis hin zu aktuellen Projekten.

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