Verlängern und sanieren
Bauwelt 18.2012 vom 04.05.2012
Verlängern und sanieren
Ein Hochschulbau in Darmstadt, ein Krematorium in Hamburg, eine Schule in Kassel – heikle Aufgaben für Architekten mit Fingerspitzengefühl.
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Weltruhm für Eichstätt
Zum Tod von Karljosef Schattner Stock, Wolfgang Jean, MünchenEr hat hohe Auszeichnungen erhalten, seine Bauten wurden weltweit publiziert, er hatte Gastprofessuren in Darmstadt und in Zürich – doch der „Ritterschlag“ zum international anerkannten Architekten war für Karljosef Schattner sein Auftritt 1991 beim 5. Alvar- Aalto-Symposium in Finnland: Seither steht er dort in einer Reihe mit prominenten Kollegen wie Steven Holl, Toyo Ito, Francis Kéré, Glenn Murcutt und Peter Zumthor.
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DIE LINKE macht in Immobilien
Mit einer Genossenschaft bietet die Partei bei der Versteigerung des TLG-Wohnungsbestands mit Weckherlin, Gernot, BerlinEs kommt nicht häufig vor, dass Politiker auf privates finanzielles Risiko politisch handeln. Genau dies konnte die Hauptstadtpresse am 16. April beobachten – im Rahmen eines Pressegesprächs, zu dem die bau- und wohnungspolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion DIE LINKE Heidrun Bluhm und der Fraktionsvorsitzende Gregor Gysi geladen hatten.
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Für die breite Bevölkerung
Das Architekturmuseum in Paris zeigt Sozialwohnungsbau aus Frankreich Schulz, Bernhard, Berlin„Immerzu experimentieren und erneuern“, mit diesem Motto stimmt das kostenlose „Petit journal“ die Besucher der Ausstellung „Auf dem Weg zu neuen Sozialwohnungsbauten“ ein. Die Cité de l’architecture et du patrimoine, das Pariser Architekturmuseum, setzt jetzt einen vor knapp drei Jahren begonnenen Überblick fort.
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Weiterbau der Fachwerkstadt
Brinkmann, Ulrich, BerlinDer Auftakt der Fachwerktriennale 2012 erfolgte Mitte April in Hannoversch Münden. Die Stadt am Zusammenfluss von Werra und Fulda will in diesem Jahr die Frage aufwerfen, wie sich die Zentren der Fachwerkstädte angemessen ergänzen lassen, wenn es gilt, alte Substanz zu erneuern und Lücken zu schließen. Denn vier Jahrzehnte Stadtsanierung haben eine Reihe von Beispielen hervorgebracht, die den Geist ihrer jeweiligen Entstehungszeit anschaulich werden lassen.
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Ein Visavis für die Villa Planta
Erweiterung des Bündner Kunstmuseums in Chur Adam, Hubertus, ZürichBetonstrukturelemente und ein leicht turmartiges Volumen charakterisieren den siegreichen Entwurf im Wettbewerb um die Erweiterung des Bündner Kunstmuseums in Chur. Ob er gebaut werden kann, hängt auch von einer Klage des Drittplatzierten ab.
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Kunst im Granatapfel
Wettbewerb für aufblasbare Architektur Knoth, Anne, BerlinWenn etwas „Pfff...“ macht, ist das normalerweise kein gutes Zeichen. Im gleichnamigen Wettbewerb, den die italienische Wettbewerbsagentur CityVision und das Zentrum für zeitgenössische Kunst in Sizilien „FARM Cultural Park“ ausgelobt haben, geht jedoch keine Luft verloren.
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Hochhaus C 10
Ballhausen, Nils, BerlinDamit die Hochschule Darmstadt ihr markantes Gebäude weiter nutzen konnte, musste es umfassend saniert werden. Nach der Grundinstandsetzung und Erweiterung durch Staab Architekten zieht das Haus große Aufmerksamkeit auf sich, auch dank seines neuen Gewands.
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Bestattungsforum Ohlsdorf
Seifert, Jörg, HamburgDie Neuprogrammierung von Fritz Schuhmachers Krematorium, das zu den bedeutendsten Hamburger Baudenkmalen zählt, verlief nicht ohne Reibungen. tsj Architekten und Dohse Architekten hatten nicht nur baukonstruktive, sondern auch verfahrenstechnische Probleme zu bewältigen.
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Heinrich-Schütz-Schule in Kassel
Ballhausen, Nils, BerlinEin kleiner Erweiterungsbau von Schultze+Schulze lockt uns in einen unterschätzten Stadtraum. Die Architekten polieren ein Meisterwerk der Moderne auf. Wäre Architektur ein Schulfach, gäbe es rund um diese Schule viel zu lernen.
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Otto Neurath
Städtebau von unten? Escher, Cornelia, ZürichAls Otto Neurath 1903 zum Studium nach Berlin zog, wurde er sofort von sämtlichen Leiden befallen, die Soziologen und Mediziner seiner Zeit als Schäden des Großstadtlebens identifizierten.
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Adolf Sommerfeld 1910–1970
Bauen für Berlin Katzke, Thomas, BerlinHaus Sommerfeld – dominant ziert das erste ganzheitliche Werk des Weimarer Bauhauses den Einband des Buches und erweckt neben dem Interesse auch die Sorge des Betrachters, dass der hohe Wiedererkennungswert dieser Ikone nur der Kaufreizsteigerung dienen solle.
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Richard Riemerschmid
Frühe Partizipation Tietz, Jürgen, BerlinNicht untypisch für die Gestalter seiner Zeit, war Richard Riemerschmid (1868–1957) mehr als nur in einem künstlerischen Metier zu Hause. Vielmehr arbeitete er als Generalist: So startete der Mitinitiator des Münchner Jugendstils und langjährige Werkbundvorsitzende seine Laufbahn als Maler, um dann vor allem als Architekt sowie als Möbeldesigner bekannt zu werden.






