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Heft - Archiv
Bauwelt 2012-1-2

9 x Heimat

Bauwelt 1-2.2012 vom 06.01.2012

9 x Heimat

bauwelt

Zum Jahresanfang berichten Bauwelt-Redakteure über ihre Heimatstädte: ein Selbstversuch aus Nürnberg und Tübingen, Dresden und Offenbach, Koblenz und Paderborn, Bielefeld, Stuttgart und Brüssel.

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Bauwelt .12

9 x Heimat

  • Bauwelt 1-2.2012
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Flugspuren und Lärmkurven

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Neufert und die Quelle

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Bücherknast

Seite 2

Missbrauch! Tolles Grand Projet! Zurück auf Los!

Meinungen zur Berliner ZLB

Im vergangenen Herbst rief der BDA Berlin seine Mitglieder auf, den vorgesehenen Standort der neuen Zentral- und Landesbibliothek (ZLB), das Tempel­hofer Feld, noch einmal zu diskutieren. In der Größe einer Papierserviette (40x40 cm) sollten sie Alter­nativen skizzieren. In Bauwelt 43.11 haben wir die Arbeiten vorgestellt und Sie zur Debatte aufgefordert.

Seite 4

Entwurf oder Sozialarbeit?

Auf der Suche nach dem Sinn beim 16. Berliner Gespräch des BDA Rumpf, Peter, Berlin

Auch diesmal wollten sie wieder das ganz große Rad drehen. Nachdem man sich im Jahr zuvor auf die Suche nach der besten aller Welten, genauer nach „Vorteil und Nutzen der Utopie“, gemacht hatte – und nur bedingt fündig wurde –, fragte der BDA beim 16. Berliner Gespräch: „Was soll Architektur?“

Seite 4

Bahnhöfe im Harz

Stefan Klink dokumentiert Bahnhöfe im Harz.

Seite 5

urbanshit.de

Blogschau 01 Höffken, Stefan, Kaiserslautern

„Urbanshit macht auf jeg­liche Formen von spannender, subversiver oder neuer Gestaltung, Aneignung, Aktivismus und Provokation im öffentlichen Raum aufmerksam.“

Seite 6

Wohnen vor der mächtigen Kulisse des Neufert

Ehemaliges Quelle-Areal in Nürnberg Kleilein, Doris, Berlin

Seit der Insolvenz des Quelle-Konzerns vor zwei Jahren steht das ehemalige Großversandzentrum in Nürnberg leer. Der kürzlich entschiedene Wettbewerb forderte ein Nutzungskonzept für den Industriebau von Ernst Neufert – und Entwürfe für 450 Wohnungen und einen Park, um das Quelle-Areal in die Stadt einzubinden.

Seite 12

9 x Heimat

Editorial Geipel, Kaye, Berlin

Die Bauwelt-Redaktion hat sich auf die Suche nach der Form der Heimat gemacht: ein Heft über kleine und große Bauten, über ambitionierte Projekte und über ungelöste Fragen, die deutlich machen, was den Redakteuren – trotz der Beschreibung mancher Niederlage – in ihren Herkunftsorten besonders am Herzen liegt

Seite 14

Der Himmel über Offenbach

Friedrich, Jan, Berlin

Am Frankfurter Flughafen hat eine neue Landebahn ihren Betrieb aufgenommen. Offenbach liegt direkt in der Einflug­schneise. Die 120.000-Einwohner-Stadt ist zu einer riesengroßen Fluglärm-Schutzzone mit enormen Baubeschränkungen geworden und sieht sich ihrer kommunalen Planungshoheit beraubt. Ein bislang beispielloser Fall

Seite 18

Die Nürnberger Versandmaschine

Kleilein, Doris, Berlin

Der Quelle-Konzern hinterließ nach seiner Insolvenz der Stadt Nürnberg ein Gebäude von Ernst Neufert, groß wie ein Stadtteil. Die Autorin hat in ihrer Schulzeit lange Nachmittage im Quelle-Kaufhaus verbracht und kürzlich das leere Versandhaus wieder besucht. Auch wenn es derzeit nicht so aussieht: Es muss eine Alternative zur Shopping-Mall geben

Seite 22

Die Tübinger Südstadt

Schultz, Brigitte, Berlin

Vor zehn Jahren erhielten die Gebiete der Tübinger Südstadt fast alle wichtigen Städtebau-Preise. Noch heute gilt die hier verwirklichte Nutzungsmischung, die hohe Dichte und das Bauen mit Baugruppen statt Bauträgern als Konzept der Zukunft. Ein Ortsbesuch

Seite 26

Jones Long Wootton in Brüssel

Redecke, Sebastian, Berlin

Die belgische Hauptstadt hat sich in den letzten fünfzig Jahren sehr verändert. Sie gelangte in die Hände von Bauträgern, Spekulanten und dubiosen Planungsbüros, die mit ihren Großprojekten – zu denen auch die architektonisch belanglosen Bauten für die Europäische Union gehören – viele der charakteristischen kleinen Häuser verdrängt haben

Seite 30

Zentralplatz Koblenz

Thein, Florian, Berlin

Der in den 1990er Jahren ins Abseits geratene Zentralplatz in Koblenz nimmt nicht erst seit dem Ringen um seine Reaktivierung eine Schlüsselrolle in der Entwicklungsgeschichte der Stadt ein. Der Rückblick dokumentiert eine Projektionsfläche gesellschaftlicher und ökonomischer Befindlichkeiten 

Seite 34

Hauptstaatsarchiv in Dresden

Meyer, Friederike, Berlin

Es steht in der Inneren Neustadt von Dresden und gilt als das Gedächtnis von Sachsen. Hinter seiner imposanten Fassade lagern Unmengen Schriften und Pläne. Jetzt wurde das fast einhundert Jahre alte Hauptstaatsarchiv saniert und erweitert. Ein Besuch in der Vergangenheit

Seite 38

Paderborn Königsplatz

Brinkmann, Ulrich, Berlin

Ein neues Stadtquartier sollte einst den frisch gewonnenen Großstadtstatus manifestieren. Dreißig Jahre nach seiner Fertigstellung machen sich die Paderborner daran, seine Mängel zu beheben

Seite 42

Kesselbrink in Bielefeld

Schade-Bünsow, Boris, Berlin

Nach vergeblichen Anläufen gelingt endlich die Aufwertung des Bielefelder Kesselbrink zu einem innerstädtischen Platz. Das 2,5 Hektar große Areal wird zukünftig von einer Baumreihe eingerahmt, einer Promenade. Wichtiger noch, der Platz liefert die notwendige Anbindung an die Altstadt und den Ravensberger Park. Zusammen mit dem Jahnplatz bildet der Kesselbrink nun eine zentrale Achse in der Stadt

Seite 46

Stirlings Stuttgarter Lektion

Geipel, Kaye, Berlin

Eine Ortsbegehung in der Nachbarschaft des Bahnhofs zeigt: James Stirlings Staatsgalerie, Schlüsselbau der europäischen Postmoderne, und das Vorzeige-Stadtquartier A1 auf der Rückseite des Bahnhofs haben mehr miteinander zu tun, als es den Planern recht sein kann

Seite 51

Thomas Phifer and Partners

Überhöhtes Resultat

Drewes, Frank F., Herzebrock-Clarholz

Ein flüchtiger, schneller Blick in die erste Monografie über Thomas Phifer erweckt den Eindruck, es handele sich um neue Fotografien von Thomas Struth, Jeff Wall oder Gregory Crewdson – also um ein Kunstbuch, Sparte Gegenwartsfotografie. Tatsächlich sind die Fotos aber von Scott Frances, der unter anderem als „offizieller“ Chronist das Werk von Richard Meier dokumentiert.

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