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Heft - Archiv
Bauwelt 2012-14

Leben in L’Aquila

Bauwelt 14.2012 vom 05.04.2012

Leben in L’Aquila

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Vor drei Jahren erschütterte ein Erdbeben die Hauptstadt der Abruzzen. In nur 27 Sekunden verschwand die Stadt als öffentlicher Raum. Bis heute liegt das städtische Leben darnieder. Wie bewältigen die Bürger den Alltag mit der Geisterstadt?

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Bauwelt 14.12

Leben in L’Aquila

  • Bauwelt 14.2012
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Erdbebensicher, aber isoliert

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Einsturzgefährdet

Seite 2

Einfach weiterbauen

Der Künstler Carlos Garaicoa vollendet gescheiterte Utopien Brosowski, Bettina Maria, Braunschweig

Architektur, Bücher und andere Druckerzeugnisse, das sind die Rohstoffe der Arbeiten von Carlos Garaicoa. Nach Beteiligungen an Gruppenausstellungen wie der documenta 11 zeigt der Kunstverein Braunschweig jetzt die erste Einzelausstellung des kubanischen Künstlers in Deutschland.

Seite 3

Leben mit Weitsicht

Ein Berliner Symposium lotete das Potenzial von Großwohnsiedlungen aus Grünzig, Matthias, Berlin

Die Liebe zu den Großwohnsiedlungen „etwas hitziger“ werden zu lassen, wie es Senatsbaudirektorin Regula Lüscher formulierte, also das Bewusstsein für den Wert dieser Stadtteile zu stärken – das war Ziel eines Symposiums mit dem Titel „Leben mit Weitsicht – Großwohnsiedlungen als Chance“, zu dem die Senatsverwaltung für Stadtentwicklung in Vorbereitung der IBA 2020 eingeladen hatte.

Seite 4

Bau-Kulturnation Österreich?

Problem­felder und Best-Practices zwischen Flä­chenverbrauch, steigender Motorisierung und peripherem Einzelhandel Seiß, Reinhard, Wien

Das Bündnis „Plattform Baukultur“ hat den zweiten „österreichischen Baukulturreport“ vorgelegt. Dieser zeige enormen politischen Handlungsbedarf, aber auch ermutigende Lösungsmodelle, meint unser Autor. Er ist Mitglied im österreichischen Beirat für Baukultur und Mitverfasser des Reports.

Seite 6

Aufbruch in die Moderne

Cottbus erinnert sich an glanzvolle Zeiten Scheffler, Tanja, Dresden

Die Abrissbagger sind längst verschwunden im modernen Zentrum von Cottbus, große Teile der seit DDR-Zeiten denkmalgeschützten Stadtpromenade auch. Ohne dazu Stellung zu nehmen, feiert nun ausgerechnet jetzt, also eigentlich viel zu spät, eine Ausstellung im Rathaus mit mehr als 150 Zeichnungen, Fotos, Filmausschnitten und originalen Bauteilen die sozialistische Umgestaltung des Zentrums zwischen 1965 und 1980.

Seite 8

Die Restaurierung der Villa Tugendhat

Krohn, Carsten, Berlin

Highheels müssen draußen bleiben – ansonsten ist Mies’ programmatisches Wohnhaus der Zwischenkriegszeit seit dem 6. März wieder für das Publikum geöffnet: dienstags bis sonntags, mit Führungen zur vollen Stunde.

Seite 12

Das große Patt

Bauhaus Museum Weimar Kil, Wolfgang, Berlin

Der Wettbewerb zum Bauhaus Museum Weimar endete unentschieden. Das liegt vor allem an der Aufgabenstellung.

Seite 16

Polygonale Musik

Außenanlagen der Hochschule für Musik Karlsruhe Meyer, Friederike, Berlin
Seite 18

L’Aquila, Stadt ohne Zentrum

Einleitung Brinkmann, Ulrich, Berlin

Vor drei Jahren erschütterte ein Erdbeben die Hauptstadt der Abruzzen. In nur 27 Sekunden verschwand die Stadt als öffentlicher Raum. Bis heute liegt das städtische Leben darnieder. Wie bewältigen die Bürger den Alltag mit der Geisterstadt?

Seite 20

L’Aquila, drei Jahre danach

Ciano, Angela, Rom

Die Stadt steht still, seitdem die Arbeiter abgezogen sind, um die vom Einsturz bedrohten Häuser im historischen Zentrum zu sichern. Nur an wenigen städtischen Baudenkmälern ist der Wiederaufbau in Gang gekommen. Wie lange werden die Aquilaner noch von ihren Erinnerungen zehren können?

Seite 28

Das Projekt Salotto urbano

von raumlaborberlin Gerstenberg, Frauke; Liesegang, Jan; raumlaborberlin

Die in vielen Teilen ungeklärte Situation des weiteren Wiederaufbaus des historischen Zentrums von L’Aquila hat dazu geführt, dass die Stadt nach wie vor fast nicht zugängig ist. Dies und die wenig transparente Planung und Strategie des Wiederaufbaus bewirken bei der Bevölkerung Unmut und Frustration.

Seite 30

Projekt C.A.S.E.

Kusch, Clemens F., Venedig

Ein erdbebensicheres Luftgeschoss ist die gemeinsame Basis des neuen L’Aquila. Darauf wurden 16 verschiedene Wohnhaustypen errichtet. Verstreut über 19 Brachen in der Umgebung des Stadtzentrums, wurde die unmittelbar nach dem Erdbeben von Berlusconi fantasierte „New Town“ nun doch realisiert – mit fragwürdigem Ergebnis.

Seite 36

„Manchmal wache ich nachts auf und frage mich, wie wir hierher gekommen sind“

Interview mit einer Bewohnerin des C.A.S.E.-Projekts in Sant’Elia. Kusch, Clemens F., Venedig

Claudia De Domenico ist Bewohnerin des C.A.S.E.-Projekts in Sant’Elia. Clemens F. Kusch führte ein Gespräch mit ihr.

Seite 38

Ernst Ludwig Kirchner als Architekt

Scheffler, Tanja, Dresden

Mit dem Entwurf einer Friedhofsanlage begräbt Ernst Ludwig Kirchner (1880–1938) seine Architektenlaufbahn. Denn parallel dazu gründet er mit seinen Kommilitonen Bleyl, Heckel und Schmidt-Rottluff die Künstlervereinigung „Die Brücke“.

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