Drei Resträume aktiviert
Bauwelt 11.2012 vom 09.03.2012
Drei Resträume aktiviert
Die Zentren stabiler Städte sind begehrte Wohnlagen. Wo das Angebot knapp ist, werden für private Bauherren Räume interessant, die brachliegen: an ehemaligen Gleisfeldern, im Blockinneren, in ungenutztem Bestand.
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Schwarz-Weiß-Denken
Ryoji Ikeda im Hamburger Bahnhof in Berlin Friedrich, Jan, BerlinWas wir nicht wissen, als wir den Hamburger Bahnhof betreten: Wir werden gleich eine folgenschwere Entscheidung treffen – bevor wir irgendetwas zu sehen oder zu hören bekommen.
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www.lviz.org
Blogschau 03 Höffken, Stefan, KaiserlauternBlogs waren in ihren Anfängen mehr oder weniger persönliche Tagebücher. Doch längst sind sie zum elementaren Bestandteil des Wissenschafts-Austauschs geworden. Ein Beispiel für einen solchen Wissenschafts-Blog ist „Landscape Visualization“, kurz: lviz (sprich: Elvis).
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„Wir müssen die Sprachlosigkeit überwinden“
Christoph Mäckler über die „Konferenz zur Schönheit und Lebensfähigkeit der Stadt No. 3“Das Deutsche Institut für Stadtbaukunst an der TU Dortmund hat sich unter der Ägide von Christoph Mäckler und Wolfgang Sonne die Schönheit der Stadt auf die Fahnen geschrieben.
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Für Modell-Liebhaber
Münchner Arbeiten von Sauerbruch Hutton in der Architekturgalerie München Paul, Jochen, MünchenFünf Projekte: In München haben Sauerbruch Hutton inzwischen mehr gebaut als in Berlin, wo das Büro seinen Sitz hat.
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Natur der Menschen
Die vom Menschen gestaltete Natur ist das Sujet der Fotografin Simone Nieweg. Das Bild der „Landschaft mit blühenden Pfirsichbäumen“ (2009) hat sie in der Nähe von Lascaux in der Dordogne aufgenommen.
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Pilzkopf-Canyon, Kiosk-Boulevard
Scheffler, Tanja, DresdenNach lokalen Schätzungen wurden in Belgrad in den letzten zwanzig Jahren etwa 200.000 informelle Gebäude errichtet. Halbfertige Hütten und Villen der Marke Eigenbau breiten sich in der Peripherie zu einem endlosen Flickenteppich aus, das Stadtzentrum wird durch wilde Aufstockungen und kioskartige Agglomerationen verdichtet.
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„Wendy soll die Leute für einen ökologischen Lebensstil begeistern“
Matthias Hollwich über seinen Entwurf für die diesjährige Hofgestaltung im New Yorker PS1 Meyer, Friederike, BerlinIm Hof des New Yorker Kunstzentrums PS1 wird im Sommer 2012 ein blauer Stern namens „Wendy“ stehen. Die Idee dazu stammt von HWKN Architekten, die den alljährlich vom MoMA ausgelobten Wettbewerb für junge Architekten mit Sitz in den USA gewonnen haben (Bauwelt 11.11, 30.10 und 15.08).
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Bangle 46664
Softtech Factory Contest für Südafrika Ballhausen, Nils, Berlin46664 ist der Name einer von Nelson Mandela initiierten Kampagne für die Aids-Prävention (die Zahlenkombination setzt sich aus Mandelas Häftlingsnummer 466 und der Jahreszahl seiner Verhaftung zusammen). Der 46664-Bangle ist ein hochwertiger Edelmetall-Armreif, mit dessen Verkaufserlös HIV-Infizierte in Südafrika unterstützt werden.
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Geschosswohnungsbau
Gegenüber der Gleisbrache Brinkmann, Ulrich, BerlinEine Bahnbrache im Zentrum Berlins wird zum Park, und unversehens erleben auch ihre Ränder eine neue Blüte. Der Geschosswohnungsbau, den Tim Heide und Verena von Beckerath für eine Baugruppe geplant haben, bildet den Auftakt für die Bebauung eines ganzen Straßenzugs und liefert Anregungen, wie dieser sein Potenzial entfalten könnte.
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Patio-Bebauung
Im verwaisten Blockinneren Albani, Julia, LissabonDie Patio-Bebauung in einem vergessenen Hof in Lissabon wirkt wie die Kulisse einer Filmstadt. Ricardo Bak Gordon hat ein Ensemble geschaffen, das auf die Stadt ringsum verzichten kann, da es sich selbstbezogen versteht und räumlich autark funktioniert.
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Ehemalige Sehbehindertenschule
Im ungenutzten Baudenkmal Brandenburger, Dietmar, HannoverDie ehemalige Sehbehindertenschule in Hannovers Südstadt stand leer, aber unter Denkmalschutz. Doch in die Klassenräume passten Wohnungen, Bungalows in die Bibliothek, town houses in die Turnhalle. MOSAIK Architekten haben die individuellen Wohnwünsche und den Charakter der Architektur zusammengeführt.
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John Pawson – Plain Space
Drewes, Frank F., Herzebrock-ClarholzDer reine Raum, perfekt in seinen Proportionen, befreit von Sockeln, Leisten, Blenden und sichtbarem, „zeitgemäßem“ technischen Know-how, steht seit gut dreißig Jahren für die minimalistische Architektur von John Pawson. Bekannt als „Mr. Minimum“ ist Pawson der Hohepriester des Minimalismus.






