Ersatzstadt
Bauwelt 45.2011 vom 25.11.2011
Ersatzstadt
Die Siedlungen der 50er Jahre entsprechen weder im Komfort noch im Energiehaushalt den heutigen Standards. Andererseits sind sie häufig Garant für bezahlbaren Wohnraum. Was passiert, wenn sie abgerissen werden? Zwei Beispiele aus Köln und Zürich.
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Nachwachsender Vielkönner
Fast alles über Holz im Architekturmuseum der TUMAicher, Florian, Leutkirch
Jede Zeit, so sagt man, hat ihren Baustoff – die Mitte des 19. Jahrhunderts das Eisen, das beginnende 20. den Beton, ab dessen Mitte das Plastik. Welches ist der Stoff des beginnenden 21. Jahrhunderts, einer Zeit, die mit der Klimaerwärmung ringt?
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Stadtforscher, Professor, Bürger
Hartmut Häußermann (1943–2011) Bodenschatz, Harald, BerlinHartmut Häußermann ist tot. Das ist ein schwerer persönlicher Verlust nicht nur für diejenigen, die ihn – einen in der historischen Stadt Waiblingen geborenen Schwaben – seit den Zeiten der Studentenbewegung an der FU Berlin gekannt haben und mit ihm befreundet waren.
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„Städtebau heißt immer auch Streit“
Urban-Design-Tagung der TU BerlinSchultz, Brigitte, Berlin
Aus einer Fernsehsendung, in der Prominente auf ihre WG-Tauglichkeit geprüft werden, kennt man das Format der „ultimativen Lobhudelei“. Eine solche ist das Symposium „Urban Design – Schlüssel zur sozialen und nachhaltigen Stadtentwicklung?“, das die TU Berlin und die Wüstenrot-Stiftung im Oktober anlässlich der Emeritierung von Harald Bodenschatz, dem „umtriebigen Professor für Architektursoziologie“ veranstalten, glücklicherweise nicht geworden.
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Frauen vor Stadtlandschaft
Ute und Werner Mahlers Vorstadt-MonalisenBrinkmann, Ulrich, Berlin
Ein Hocker mit Kopfstütze und eine Postkarte der Mona Lisa – das sind die Requisiten, die die Berliner Fotografen Ute und Werner Mahler auf ihre Reisen nach Minsk und Florenz, Liverpool und Reykjavik, nach Berlin-Marzahn und in die Gropiusstadt eingepackt haben, um „Frauen vor rätselhaften Landschaften“ zu porträtieren, wie Wolfgang Kil ihr Unternehmen im Nachwort des Buchs „Monalisen der Vorstädte“ tituliert, das aus dieser Serie entstanden ist.
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Wie „affordable housing“ unbesehen verschwindet
Geipel, Kaye, Berlin
In vielen Großstädten werden die Wohnquartiere der Nachkriegsmoderne durch Sanierung und Neubau verändert. An ihre Stelle rückt „hochwertige Architektur“. Sie verhindert den Blick auf das Defizit an typologischer Neuerung und drängt die Frage an die Wand, wie billiger Wohnraum in den begehrten Städten überhaupt noch realisierbar ist.
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„Sollte sich daraus mehr entwickeln,wäre das natürlich toll“
Brigitte Häntsch über den studentischen Ideenwettbewerb „documenta center of information and communication“ in Kassel Meyer, Friederike, BerlinAlle fünf Jahre, wenn in Kassel die documenta stattfindet, werden auf dem Friedrichsplatz und anderswo in der Stadt Container für den Kartenverkauf und als Buchladen aufgestellt. Ein internationaler studentischer Ideenwettbewerb suchte nach Alternativen und nach einer Idee für einen Ort, an dem die Besucher abends, nach Toresschluss, ihre Eindrücke diskutieren können. Brigitte Häntsch, an deren Fachbereich Entwerfen und Baukonstruktion der Uni Kassel der Wettbewerb organisiert wurde, spricht über die Ziele des Wettbewerbs und den Grund für die hohe Resonanz auf die Auslobung.
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Save the Danchi
Mass Estates – A Project of the Future Kil, Wolfgang, BerlinWas mag wohl eine „Holland-Platte“ sein? „Frontal auf die Fassade wird ein riesiges Windrad geschraubt – der Plattenbau mutiert zur Windmühle. Davor befindet sich ein großes rotes Tulpenfeld.“ So lautet einer von 52 Umbauvorschlägen aus dem Kunstprojekt „Die 3. Stadt“, mit dem die Kulturfabrik Hoyerswerda nach Ideen für den Umgang mit leeren Wohnhäusern suchte.
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Neues Quartier
Abgerissen und wieder aufgebaut Maier-Solgk, Frank, DüsseldorfWelche Qualität soll beibehalten werden, wenn die Wohn-Riegel der späten 50er Jahre abgerissen werden und das Budget bei den „Ersatzbauten“ sehr eng gefasst ist? Das Architekturbüro Astoc zeigt in der Siedlung Buchheimer Weg in Köln eine Reihe von Prinzipien, nach denen neu gebaut werden kann.
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„Mit der vorgeschriebenen Kaltmiete von 5,10 Euro sind die Grenzen gesetzt“
Interview mit Kathrin Möller Maier-Solgk, Frank, DüsseldorfDas Vorstandsmitglied der Kölner GAG Immobilien AG berichtet über die neue Siedlung in Köln-Ostheim.
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Ersatzneubau am Triemliplatz
Simon, Axel, ZürichIn seiner Kritik an den Wohnbauten der Architekten von Ballmoos Krucker im Zürcher Stadtteil Albisrieden geht es dem Autor nicht um die Details der – unbestritten herausragenden – Architektur.






