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Heft - Archiv
Bauwelt 2011-33

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Bauwelt 33.2011 vom 26.08.2011

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Wohnen im Container mit Balkon? Am Hafenbecken eine machbare Lösung. Wohnen in Holzboxen neben der Kathedrale? Niemand wundert sich mehr. Außenputz bis zur Dachspitze? Die günstigen Unterkünfte stehen im Pinienwald.

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Bauwelt 33.11

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  • Bauwelt 33.2011
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425 Euro pro Quadratmeter

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Das politische Ornament

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Olafurs Regenbogenbrille

Seite 2

Verbrechen im Ornament

Political Patterns in der ifa-Galerie Berlin Kil, Wolfgang, Berlin

Eine Ausstellung in Berlin zeigt ornamentale Arbeiten arabischer Künstler. Hinter den vermeintlich selbstzweckhaften Formen stecken brisante Inhalte.

Seite 3

Prägender Einfluss

Sep Ruf in Fulda Matl, Martin, Fulda

Das Werk des Münchener Architekten Sep Ruf (1908–1982) ist spätestens seit der Ausstellung im Architekturmuseum der TU München (Bauwelt 32.08) Teil eines architekturhistorisch fundierten Kanons der Moderne geworden. Angeregt durch diese Ausstellung, besinnt sich nun die Barockstadt Fulda des prägenden Einflusses, den Ruf auf die Modernisierung der Stadt in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts nahm.

Seite 4

Ein hellwacher politischer Mensch

Goerd Peschken zum 80. Geburtstag Hoffmann-Axthelm, Dieter, Berlin

Baugeschichte politisch, so heißt der Band 96 der Bauweltfundamente mit ausgewählten Aufsätzen Peschkens aus drei Jahrzehnten, zu Schlüter, Schinkel, Berlin. Nichts könnte deutlicher sagen, was wir an ihm haben, als dieser selbstgewählte Buchtitel.

Seite 8

Das Paradies als Ring

Installation auf dem Dach des Museum für moderne Kunst Klingbeil, Kirsten, Berlin

Manch ein Besucher möchte an der Kasse des Museums für moderne Kunst in Aarhus keinen Eintritt zahlen: „Ich will nur in den bunten Panoramaring.“ Die neue Kunstinstallation „Your Rainbow Panorama“ auf dem Dach des Museums, entworfen von Olafur Eliasson, wurde Ende Mai eröffnet und ist seitdem ein Publikumsmagnet.

Seite 12

Nicht irgendein Wartehäuschen

Straßenbahnhaltestelle am Berliner Hauptbahnhof Meyer, Friederike, Berlin

Fünf Jahre nach Eröffnung des Berliner Hauptbahnhofs gleicht sein Umfeld noch immer einer städte­baulichen Wüste. Der Senat hat aus der massiven Kritik Schlüsse gezogen. In einem Gutachterverfahren ist nun über die Gestalt einer Haltestelle für die geplante Straßenbahntrasse entschieden worden.

Seite 14

Wohnquartier

Studenten im Überseecontainer Namias, Olivier, Paris

In Le Havre hat die örtliche Baubehörde für Schul- und Universitätsbauten Clous ein Wohnquartier für Studenten errichtet. Als Basis dienen genormte Überseecontainer von 12,90 Meter Länge. Jenseits aller Kritik erweist sich ein unvoreingenommener Blick auf das Experiment „A’Docks“ des Architekten Alberto Cattani und seiner Tochter Charlotte als lohnend.

Seite 20

Studentenwohungen

Holzfertigbau in der Altstadt Rappel, Astrid, Paris

Das Pariser Architekturbüro Lipsky + Rollet errichtete in der Altstadt von Troyes ein Universitätsareal. Zum Campus „Comtes de Champagne“ gehören auch 47 Studentenwohnungen – ein Experiment in Holzfertigbau. Die Innenräume ver­sprühen eher Almhüttencharme.

Seite 26

Feriendorf Viladoms

Wie aus einem Guss Macher, Julia, Barcelona

Die Realisierung des Feriendorfs Viladoms von Carlos Ferrater und Núria Ayala basiert auf einer äußerst rigiden Budgetvorgabe. Die Kosten lagen am Ende sogar bei nur 425 Euro pro Quadratmeter. Das homogene Äußere der Häuser lässt an tempörare Zeltarchitektur denken.

Seite 30

1000 dreidimensionale Module

Research Nr. 18 Klingbeil, Kirsten, Berlin

1000 dreidimensionale Module | Die geometrische Struktur des isländischen Säulenbasalts gab den Anstoß: In Zusammenarbeit zwischen dem Architekten Henning Larsen, dem Künstler Olafur Eliasson und der Firma Schollglas wurde für das Konzerthaus Harpa in Reykjavík eine dreidimensionale Glasfassade entwickelt.

Seite 32

Farbräume

Color Spaces Hirnstein, Kendra, Berlin

„Farbe ist allgegenwärtig, da unsere sichtbare Welt vor allem eine farbige Welt ist.“ Die Künstlerin und Farbdesignerin Friederike Tebbe setzt sich differenziert und anschaulich mit dem Thema Farbe auseinander. Sie entwickelt Farbkonzepte für Ausstellungen, gestaltet Fassaden und Interieurs, bietet Seminare für Architekten, Studierende und Gestalter an und beschäftigt sich darüber hinaus als freie Künstlerin „mit dem Sehen an sich“.

Seite 32

1 + 1 = 1

Teile und Ganzes Mehlhorn, Dieter-J., Kiel

Die Grafik des Umschlags verweist auf das Thema des mit einem etwas lapidaren Titel versehenen Buches. Es geht um Wohnungsbau, der sich anpassen lässt an sich verändernden Bedarf: Zusammenlegung von mehreren Wohnungen zu einer, aber auch die Trennung großer Wohnungen in kleinere Einheiten, also auch 1 = 1 – 1.

Seite 33

Ira Rakatansky

As Modern as Tomorrow Drewes, Frank F., Herzebrock-Clarholz

Ira Rakatansky studierte gegen Ende des Zweiten Weltkriegs bei Walter Gropius und Marcel Breuer in Harvard und war der erste Mitarbeiter im Privatbüro von Breuer. Die architektonische Prägung führte somit zwangsläufig in die Moderne und zum International Style.

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