Städte ohne Zukunft?
Bauwelt 48.2010 vom 24.12.2010
Städte ohne Zukunft?
Verlassene Städte sind nicht zwangsläufig Fälle für den Archäologen. Unzählige zeitgenössische Siedlungen existieren jenseits der öffentlichen Wahrnehmung als „moderne Geisterstädte“. Aus welchen Gründen geben Menschen ihre Stadt auf? Und welche Szenarien gibt es für die Zukunft unserer Metropolen?
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Grünes Wien?
Seiß, Reinhard, WienIn Wiens neuer Stadtregierung fällt das Planungs- und Verkehrsressort den Grünen zu. Kommt es nun zum überfälligen Paradigmenwechsel in der Stadtentwicklung?
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„Concrete Geometries“ an der AA
Soziale und ästhetische Prozesse Bartels, Olaf, HamburgAuf welche Weise choreografiert die räumliche Form menschliche Prozesse?
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Heimliche Lieblinge
25 Jahre Architekturgalerie München Paul, Jochen, München„Perlen“ ist eine Versuchsanordnung: Anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Architekturgalerie München haben Nicola Borgmann und Marco Goetz Münchener Architekten nach ihrem Lieblingsgebäude gefragt.
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Aga Khan Award for Architecture 2010
Mehr als eine architektonische Ehrung Meyer, Friederike, BerlinSeit drei Jahrzehnten ehrt der Aga Khan Award for Architecture das architektonische Schaffen in muslimisch geprägten Kulturen. Vier Gründe, warum er vielen Auslobern ein Vorbild sein sollte.
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Städte ohne Zukunft?
Schultz, Brigitte, BerlinHaben unsere Städte eine Zukunft? Wir sind verführt, postwendend zu antworten: Aber natürlich haben sie das! Wir leben schließlich im „Jahrhundert der Städte“, dem viel beschworenen urban age.
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Städte ohne Zukunft?
Schultz, Brigitte, BerlinHaben unsere Städte eine Zukunft? Wir sind verführt, postwendend zu antworten: Aber natürlich haben sie das! Wir leben schließlich im „Jahrhundert der Städte“, dem viel beschworenen urban age.
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Pripjat und der Tod der Stadt
Dobraszczyk, Paul, ManchesterIm Herzen der Sperrzone gelegen, ist die einstige Stadt der Atomarbeiter neben dem Kernkraftwerk Tschernobyl heute der Inbegriff einer Geisterstadt. Inzwischen sind die Zeiten vorbei, da das Betreten der Stadt gänzlich verwehrt war. Eine Reflexion über das Bild der Ruine, postapokalyptische Visionen und über Pripjat als Paradigma.
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Battleship Island
Burke-Gaffney, Brian, NagasakiDie Insel Hashima galt in den 1950er Jahren galt das Eiland mit über 5000 Einwohnern als der am dichtesten besiedelte Ort der Welt. 1974 fand das Leben in der ungewöhnlichen Kleinstadt durch die Aufgabe ihrer Kohlemine ein jähes Ende. Heute ist die Geisterinsel ein Paradies für Materialforscher, die an den fast 100 Jahre alten Häusern die Haltbarkeit von Beton untersuchen. Als spektakuläre Kulisse von Filmen und Mangas wird ihr Bild in die nachfolgende Generation weitergetragen.
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„Fiktion und Erinnerung lassen sich hier nicht trennen.“
Schultz, Brigitte, BerlinInterview mit den Filmemachern Nina Fischer und Maroan el Sani
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Stadt in Gewahrsam
Passas, Christos, London; Dikaios, Alkis, Nikosia; Fereos, Pavlos, Athen1974 waren die Bewohner Varoshas vor der heranrückenden türkischen Armee geflohen; seitdem ist die Stadt militärisches Sperrgebiet und wird von der türkischen Seite als Faustpfand des Zypernkonflikts gehalten. Unsere Autoren, drei zypriotische Architekten, haben über einen studentischen Ideenwettbewerb versucht, eine Diskussion über die mögliche Zukunft der Stadt in Gang zu bringen.
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Untergang einer historischen Megacity
Stone, Richard, Washington D.C.Über die Ursachen des Untergangs der Khmer existierten bisher nur Vermutungen. Anfang dieses Jahres sorgten neue Forschungsergebnisse für großes Aufsehen. Sie enthüllen die unerwartet hohe Komplexität der städtischen Infrastruktur, zeichnen ein detailliertes Bild der klimatischen Veränderungen, die die Hauptstadt der hochentwickelten Zivilisation letztlich zu Fall brachten – und wecken damit unangenehme Assoziationen.
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Die boomende Geisterstadt
Woodworth, Max, Washington D.C.„New Ordos“ ist die gepflegteste Geisterstadt der Welt. Die Straßenlaternen werden mit kleinen Windrädern betrieben, die öffentlichen Plätze sind säuberlich gefegt und mit Blumen und Kunst geschmückt. Das Einzige, was fehlt, sind die Bewohner. Was die meisten internationalen Medien in der Berichterstattung außer Acht lassen, sind die tatsächlichen Verhältnisse vor Ort und die ganz eigenen Gesetze der chinesischen Stadtentwicklung. Nach diesen ist das Projekt ein voller Erfolg.
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Die Erdölstadt
Schultz, Brigitte, Berlin1949 beginnt die Sowjetunion mit dem Bau der ersten Ölplattform der Welt ohne Verbindung mit dem Festland. Es entsteht mitten im Kaspischen Meer eine Kleinstadt für 5000 Einwohner. Seit dem Einzug der freien Marktwirtschaft steigen und fallen die Überlebenschancen der Erdölstadt mit dem Ölpreis. Auch eine zum 60. Jubiläum spendierte Sanierung kann nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich der Ort mit der Ausbeutung der Ölquelle langsam, aber sicher die Existenzgrundlage entzieht.
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Bedrohungsszenarien
Ingersoll, Richard, Montevarchi; Osiecka, Kasia, WarschauNaturgewalten, von Menschen verursachte Katastrophen, kriegerische Handlungen – unsere Städte und ihre Bewohner sehen sich von jeher mit einer Vielzahl von Bedrohungen konfrontiert, wie Richard Ingersoll in seinem einleitenden Kommentar darlegt. Wir haben uns umgehört, welche Orte als Geisterstädte der Zukunft gehandelt werden – und was sich dahinter verbirgt.
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Flächenkosten & kommunale Finanzautonomie
Für eine Theorie der StadtwirtschaftSchüßler, Achim
Dieter Hoffmann-Axthelm dreht den Spieß um: Statt sich als Stadtplaner ständig die Ökonomie um die Ohren schlagen zu lassen, stellt er sich selber auf den Standpunkt der Ökonomie.






