Eine Architektur, die einst anderen Ziele diente als der Energieeffizienz, hat es heute nicht leicht. Vier Beispiele aus Berlin und Frankfurt am Main zeigen, wie sie mit Respekt in die Zukunft geführt werden kann.
Konsolidierung und Expansion – diese beiden Gegenpole dominierten das Geschehen beim diesjährigen „Salone del Mobile“. Am Beispiel von vier Sitzmöbeln ein Überblick über die aktuellen Tendenzen in Mailand.
Autor/in: Jouhar, Jasmin, Berlin
Fotos von Petra Steiner in Stuttgart
Schulen in Deutschland
Autor/in: Kaps, Vera, Stuttgart
Architekt(en): Steiner, Petra, Berlin
Fuhrimann Hächler in der Architekturgalerie Berlin – Werkraum
Drei Häuser — Werkstoff Raum
Autor/in: Kotzan, Lydia, Berlin
Architekt(en): Hächler, Gabrielle, Zürich; Fuhrimann, Andreas, Zürich
NRW-Städtebaukongress
„Stadt:Mensch:Heimat“
Autor/in: Winterhager, Uta, Bonn
zu Heft 14.10
Leserbrief
Autor/in: Fischer, Thomas, Kassel
zu Heft 16.10
Leserbrief
Autor/in: Hesse, Klaus, Berlin
Der Architekt des Berliner Hauptbahnhofs sieht das Umfeld in einem Kommerz-Provinzialismus versinken.
Autor/in: von Gerkan, Meinhardt, Hamburg
Der Große Garten von Herrenhausen nordwestlich der Innenstadt ist der einzige nahezu unverändert erhaltene Barockgarten Deutschlands. Vergangenes Jahr stimmte die Stadt für die Rekonstruktion des Schlosses.
Autor/in: Redecke, Sebastian, Berlin
Architekt(en): JK Jastrzembski Kotulla Architekten, Hamburg; ASP Architekten Schneider Meyer Partner, Hannover; Peter Kulka Architektur, Dresden
Nach zwanzig Jahren improvisierter Zwischennutzung steht der einstige Repräsentationsbau wieder für professionelle Zwecke bereit. Der Umbau zum Konferenzzentrum durch HSH Architekten ließ eine reizvolle Mischung aus Originalsubstanz und zeitgemäßen Ergänzungen entstehen.
Autor/in: Ballhausen, Nils, Berlin
Architekt(en): HSH Architekten, Berlin
Die Konversion eines Bürohochhauses im Stadtteil Niederrad erfährt in Frankfurt am Main große Aufmerksamkeit. Der tiefgreifende Umbau zum Wohnhaus durch Stefan Forster Architekten überhöht die spätmoderne Architektursprache und zeigt die Möglichkeit des Weiterbauens auf.
Autor/in: Santifaller, Enrico, Frankfurt am Main
Architekt(en): Stefan Forter Architekten, Frankfurt am Main
Das Bäder-Sanierungsprogramm des Berliner Senats kommt vor allem den 37 Hallenbädern zugute. Am Beispiel eines ertüchtigten Typenbaus in Berlin-Mitte beweisen av-a Veauthier Meyer Architekten ihren Respekt vor der DDR-Moderne.
Autor/in: Meyer, Nils, Berlin
Architekt(en): av-a Veauthier Meyer Architekten, Berlin
Der Campus der Buchhändlerschule in Frankfurt am Main kann als „Normalfall“ für den Status quo der Nachkriegsmoderne gelten: ein in früheren Sanierungen überformter Bestand ohne Denkmalschutzauflagen. Mit der energetischen Sanierung gelang es Dirk Miguel Schluppkotten, den Bestand neu zu interpretieren.
Autor/in: Elser, Oliver, Frankfurt am Main
Architekt(en): Dirk Miguel Schluppkotten, Frankfurt am Main
Seit Jahren hält sich die Schweiz als architektonische Supermacht und produziert, zuverlässig wie ein Uhrwerk gleicher Provenienz, regelmäßig Bauten, die weltweit Aufsehen erregen. Abgesehen von den exaltierteren Entwürfen aus dem Hause H&deM steht die Schweizer Architektur im Zeichen von Solidität, Präzision, Dauerhaftigkeit und Zeitlosigkeit. Neben den vielen Regionaltendenzen ist die Tessiner Schule in den letzten Jahren etwas ins Abseits der Aufmerksamkeit geraten, denn Mitte der 80er Jahre hat sich der Fokus in den Norden der Alpen verlagert. Dennoch wird z.B. Botta weiterhin weltweit mit Großprojekten beauftragt, und die von ihm gegründete Architekturakademie in Mendrisio genießt noch immer einen hervorragenden Ruf.
Autor/in: Drewes, Frank F., Herzebrock-Clarholz
Das Schwarzweiß-Bild auf dem Cover stimmt auf Vergangenheit ein. Die präsentierten Bungalows von Walter Brune, der seit den 1980er Jahren primär als Projektentwickler städtischer Einkaufsgalerien hervorgetreten ist, entstanden denn auch in den Jahren 1951 bis 1972. Seinerzeit war er vor allem als Architekt von Kaufhäusern aktiv. Der Herausgeber Holger Pump-Uhlmann sieht in den Wohnhäusern freilich ein „bedeutendes Dokument der Wohnhauskultur in der bundesrepublikanischen Nachkriegszeit“, das öffentlich bekannt zu machen ist.
Autor/in: Kasiske, Michael, Berlin
Architekt(en): Brune, Walter, Düsseldorf
Das vorliegende Buch ist ohne Übertreibung das neue Standardwerk zur österreichischen (Neo-) Avantgarde. Es dokumentiert in umfassender Weise die „wilden“ Projekte einer in den 60er und 70er Jahren jungen und aufstrebenden österreichischen Nachkriegsgeneration. Geschätzte fünf Kilo Masse, 1100 Seiten Material plus 250 Seiten englische Übersetzungen sprechen für eine wahrlich umfassende, jedoch mitnichten lückenlose Wertung der Aktivitäten von 60 Architekten und drei Architektinnen (Barna von Satory, Johanne Nalbach, Angela Hareiter), die zumindest in der Alpenrepublik Weltberühmtheit erlangten. Adolf Krischanitz, zum Beispiel, der damals in der Gruppe „Missing Link“ zugange war, die Boygroup COOP Himmelb(l)au mit Wolf D. Prix, Helmut Swiczinsky und Michael Holzer, aber auch Hans Hollein, Friedensreich Hundertwasser, Eilfried Huth, Günter Domenig oder Ottokar Uhl sind Protagonisten des hier verhandelten österreichischen Phänomens.
Autor/in: Rumpfhuber, Andreas, Wien