Gottfried Böhm, Kirchenbauer, „Meister der Schiefwinkligkeit“. Seine Lehrtätigkeit in Aachen (1963–85) zeigt ihn von einer unerwarteten Seite: Böhm begriff den Lehrstuhl als städtebaulichen Think Tank und emanzipierte sich vom skulpturalen Familienerbe.
Die Kunstaktionen der Frankfurter Ausstellung „Playing the City“ aus dem vergangenen Frühjahr sind jetzt auf DVD erschienen – ein wunderbares Lehrstück über das Wesen des Städtischen.
Autor/in: Friedrich, Jan, Berlin
Wiener Möbel 1914–1941
Wohnen zwischen den Kriegen
Autor/in: Paul, Jochen, München
Egon Hartmann | 1919–2009
Autor/in: Wolfrum, Sophie, München
Architekt(en): Hartmann, Egon (1919–2009)
„Lieber sterben, als meine Ideale verleugnen!“
Karl-Wilhelm-Diefenbach-Ausstellung
Autor/in: Paul, Jochen, München
Kerker und Kulissen – Hotel Silber in Stuttgart, Heft 46.09, Seite 6
Leserbrief
Autor/in: Ostertag, Roland, Stuttgart
Was verbinden Sie heute mit Gottfried Böhm? Gibt es ein Gebäude, das Sie besonders geprägt hat? Wir haben uns umgehört und um kurze Statements gebeten, gerne persönlich, aber auch aus der Ferne – nicht jeder hatte das Vergnügen, einen Kindergarten von Böhm besuchen zu können. Die Redaktion gratuliert dem einzigen deutschen Pritzker-Preisträger zum 90. Geburtstag.
Autor/in: Bernhardt, Anne-Julchen, Köln
Voigt, Wolfgang, Frankfurt/Main
Göhler, Hartmut, Zürich
Wolfrum, Sophie, München
Meixner Schlüter Wendt Architekten, Frankfurt/Main
Sollich, Jo, Berlin
Architekt(en): Böhm, Gottfried, Köln
Das Gelände der ehemaligen NS-Ordensburg Vogelsang soll zur Tourismus- und Bildungsstätte werden. Dazu gehören auch eine Jugendherberge und ein Jugendwaldheim. Der Siegerentwurf respektiert den Nazibau und zeigt keine Scheu vor Symmetrie.
Autor/in: Meyer, Friederike, Berlin
Architekt(en): Hascher Jehle Architektur, Berlin; Weidinger Landschaftsarchitekten, Berlin; WW + architektur + management, Esch-sur-Alzette; Tatiana Fabeck Architectes, Koerich; Ernst und Partner Landschaftsarchitekten, Trier
Über 20 Jahre lang hat Böhm an der RWTH Aachen gelehrt, doch nie hat er seine Position in einem architektonischen Manifest dargelegt. Ein ehemaliger Assistent berichtet von einem Professor, der auf Amt und Würde provozierend wenig Wert legte, von einem Lehrer, der wirklich zuhören konnte – und von einem Architekten, der sich konsequent mit den städtebaulichen Problemen seiner Zeit auseinandersetzte.
Autor/in: Pieper, Jan, Aachen
Architekt(en): Böhm, Gottfried, Köln
Die Forschung am „Lehrstuhl für Werklehre und Stadtbereichsplanung“ bestand aus Wettbewerbsbeiträgen, die Gottfried Böhm mit einem Team von Assistenten erarbeitete. Mit diesen „praktischen wissenschaftlichen Arbeiten“ bezog der Lehrstuhl Position und formulierte städtebauliche Thesen: der eingehauste Stadtraum, die Stadtbereichsplanung, die Rehabilitierung des städtischen Baublocks. Parallel dazu entwarfen die Studenten eine neue Stadt bei Aachen, ein Gegenmodell zur funktionsgetrennten Stadt, mit einem bewohnbaren Stadion als Mitte.
Autor/in: Schmalscheidt, Hans, Aachen; Grieshammer, Jochen, Aachen
Architekt(en): Böhm, Gottfried, Köln
Die Themen der Lehre
Stadtbereichsplanung
Autor/in: Finke, Werner, Aachen
Architekt(en): Böhm, Gottfried, Köln
Die Themen der Lehre
Der Baublock
Autor/in: Schalhorn, Konrad, Rosenheim
Architekt(en): Böhm, Gottfried, Köln
Die Themen der Lehre
Äußerer Stadtraum, innerer Stadtraum
Autor/in: Feinhals, Georg, Aachen; Basilius, Dieter, Aachen; Kauhsen, Bruno, Oldenburg
Architekt(en): Böhm, Gottfried, Köln
Planen und Bauen ist für die Einen kreatives Gestalten, für Anderen ein knallhartes Geschäft, für die Dritten Erfüllung eines lang ersehnten Traumes. Und noch immer wird es begleitet von mängelbehafteter Ausführung, Firmenpleiten und endlosen Gerichtsverhandlungen. Dass es sich beim Einsatz von Mediation im Planen + Bauen nicht um eine neue, diesmal meditative „Versenkungstechnik“ des Geschäftspartners oder Subunternehmers handelt, sondern um einen zukünftigen Wirtschaftsfaktor, stel-len die Autoren in humoriger Sprache mit Beispielen aus dem Bau- und Planungsalltag vor. Und tatsächlich kann sich in dem Buch jeder auf seiner „Baustelle“ wiederfinden.
Autor/in: Berndt, Petra Heidrun, Berlin
Ostwestfalen und die Soester Börde – diese Gegenden stehen nicht gerade im Mittelpunkt allgemeiner Aufmerksamkeit, und als hot spot für Architektur- und Kunst-Aficionados gelten sie schon gar nicht, obwohl sie sehr wohl Bau- und Kunstdenkmäler von überregionaler Bedeutung aufweisen. Dementsprechend überschaubar ist das Angebot an Publikatio-nen, die das Land zwischen A1, A2, A44 und Weser für diese Klientel aufbereiten: Der letzte DuMont-Kunstreiseführer zur Region etwa erschien in den 1980er Jahren und ist nicht mehr im Programm.
Autor/in: Brinkmann, Ulrich, Berlin