Mit dem Museum der Kunst des 21. Jahrhunderts MAXXI soll in Rom eine neue Epoche beginnen. Doch es fehlt eine der Stadt und dem Neubau angemessene Sammlung! Noch ist das Haus leer. Die Konkurrenz, das Städtische Museum für moderne Kunst MACRO, wahrt seine Chancen.
Sitzobjekte, die das Prinzip „form follows material“ verkörpern und deren Designer sich gängigen Konventionen des Interieurs verweigern, zeigt das Zürcher Museum für Gestaltung. Der Betrachter wird dabei leider etwas allein gelassen.
Autor/in: Altemeier, Katharina, Basel
Interaktive OLED-Lichtinstallation von rAndom International
You fade to light
Autor/in: Paul, Jochen, München
Architekt(en): rAndom International, London/Berlin
Stadtentwicklung im Test in Pécs, Istanbul und im Ruhrgebiet
Temporäre Stadt
Autor/in: Escher, Gudrun, Xanten
150 Jahre Eixample
Cerdà und das Barcelona der Zukunft
Autor/in: Englert, Klaus, Düsseldorf
Die Bundesstadt ist mit zwei Vorhaben konfrontiert, deren Kosten ihr über den Kopf zu wachsen drohen: Was wird aus dem Projekt eines Festspielhauses, das anstelle der Beethovenhalle entstehen soll? Wie kann es gelingen, das World Conference Center Bonn am Campus der Vereinten Nationen aus den Händen dubioser Finanzjongleure aus Korea zu befreien?
Autor/in: Winterhager, Uta, Bonn
In Leipzig passiert Erstaunliches: Die Katholiken bauen mitten im Stadtzentrum ihre neue Hauptkirche. Verblüffend ist das Vorhaben schon deswegen, weil praktizierende Christen, zumal Katholiken, in Ostdeutschland eine Rarität sind.
Autor/in: Bartetzky, Arnold, Leipzig
Architekt(en): Schulz & Schulz Architekten, Leipzig; Allmann Sattler Wappner Architekten, München; Meck Architekten, München
Das Kunstmuseum in Rom von Zaha Hadid und Patrik Schumacher auf einem ehemaligen Kasernengelände wurde im November nach zehn Jahren Planung und Bauzeit fertig. Die Kosten haben sich in der Zeit fast verdreifacht. Thema ist der „fließende Übergang“ mit teilweise übereinanderliegenden Gebäudebändern von der Via Guido Reni zur Via Masaccio.
Autor/in: Redecke, Sebastian, Berlin
Architekt(en): Hadid, Zaha , London; Schumacher, Patrik, London; Racana, Gianluca, London
Ein radikales Konzept wird gebaute Wirklichkeit
Autor/in: Schumacher, Patrik, London
Rom erwartet am 21. April die Eröffnung der Erweiterung des Städtischen Museums für moderne Kunst MACRO von Odile Decq Benoît Cornette. Politische Begebenheiten und Streit mit den Baufirmen während der Ausführung hatten das Vorhaben und die Baustelle lange verzögert. Der Parcours im Areal einer alten Brauerei endet auf der Dachterrasse.
Autor/in: Muratore, Giorgio, Rom
Architekt(en): Decq, Odile, Paris; Cornette, Benoît, Paris; Morass, Burkhard, Paris; Massimo Barbero, Luca, Rom
Research Nr. 04
Erster Freischwinger aus Kunststoff
Autor/in: Geipel, Kaye, Berlin
Architekt(en): Konstantin Grcic Industrial Design, München
Querschnitte sind selten in der Baugeschichte. Autoren bevorzugen in der Regel das Bohren in die Tiefe, und die Last der Jahre reißt den Leser dann häufig hinab. Eine horizontal angelegte Betrachtung hingegen verblüfft und begeistert, öffnet sie doch ganz neue Horizonte.
Autor/in: Klauser, Wilhelm, Berlin
Trotz der Mythenbildung um die Zerstörung der „unschuldigen“ Stadt Dresden ist das Thema der Nazi-Architektur zurzeit en vogue. Nachdem bereits Matthias Donath im letzten Jahr in der nur regional bekannten Edition der Sächsischen Zeitung „Architektur in Dresden 1933–1945“ herausgebracht hat, veröffentlicht jetzt Hartmut Ellrich einen Band mit dem Schwerpunkt auf den gesellschaftspolitischen Aspekten der Zeit. Der vollmundigen Ankündigung „Die verdeckten Zeugnisse der ‚Gauhauptstadt‘. Hitlers Umgestaltungspläne für die Barockmetropole.“ wird die Publikation jedoch nicht gerecht. Denn die städtebaulichen Planungen werden nur partiell und äußerst knapp abgehandelt. Vorrangig wird die Bedeutung einzelner noch vorhandener Gebäude während der Zeit des „Dritten Reiches“ erläutert.
Autor/in: Scheffler, Tanja, Dresden
Seit der Gründung 1908 haftet der Gartenstadt Hellerau (bei Dresden) ungeachtet ihrer nur kurzen Glanzzeit eine außergewöhnliche Ausstrahlung in alle Bereiche von Kunst und Kultur an. Die Vielfalt der baulichen Strukturen, von kleinen typisierten Reihenhäusern bis hin zu individuellen, frei stehenden Landhäusern, sowie die gestalterischen Unterschiede durch die Einbeziehung verschiedener Architekten hoben Hellerau heraus aus der Masse des Siedlungsbaus und machte es zum Experimentier- und Präsentationsfeld der Reformarchitektur.
Autor/in: Scheffler, Tanja, Dresden